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„Betriebsräte im Visier“ - Dokumentation der ersten bundesweiten Konferenz gegen BR-Mobbing erschien | Drucken |  E-Mail
Heinrich Neuhaus   
11.02.1970
Nun liegt die Dokumentation der ersten bundesweiten Tagung zu diesem Thema vor.  In der 22 Seiten umfassenden Broschüre sind zentrale inhaltliche Beiträge und Erfahrungsberichte veröffentlicht. Sie vermitteln einen interessanten Eindruck des Phänomens BR-Mobbing. Seine Bedeutung wird in der Öffentlichkeit nach wie vor meist unterschätzt.

Neben einem Konferenzbericht, der den Ablauf der Tagung mit etwa 80 Kolleg­Innen wiedergibt, die meisten davon Betriebs- und Personalräte, sind die Grußworte des 2. Bevollmächtigten der IG Metall Mannheim, Klaus Stein, sowie des Schriftstellers Günter Wallraff dokumentiert.

Koordination

Das Komitee Solidarität gegen BR-Mobbing (http://www.gegen-br-mobbing.de/) hatte sich als Organisator folgende beiden zentralen Ziele gesetzt: Neben der Darstellung und Analyse von Attacken auf aktive Belegschaftsvertreter­Innen sollte eine bessere Vernetzung dieser Kolleg­Innen erreicht werden.

In dem einstimmig von der Tagung verabschiedeten Mannheimer Appell wird deshalb unter anderem dazu aufgerufen, „gemeinsam Strategien der Gegenwehr weiterzuentwickeln, praktische Verabredungen zur besseren Koordination zu treffen und die Entwicklung einer wirksameren Öffentlichkeitsarbeit zu sichern“.

Von BR-Mobbing persönlich betroffene Kolleg­Innen berichteten in einem spannenden Podiumsgespräch über die skandalösen Methoden und die existenzbedrohenden Folgen dieser Unternehmer-Attacken. Zudem ist in der Dokumentation ein bewegender Bericht der Angehörigen eines in seiner Existenz bedrohten BR-Mitglieds nachzulesen.

Pflichtlektüre


Die beiden Hauptreferate der Konferenz sind Pflichtlektüre für alle, die ein tieferes Verständnis für die bedrohliche Dimension des zerstörerischen Kampfes gegen betrieblich aktive Gewerkschafter­Innen entwickeln wollen.

Albrecht Kieser, Mitarbeiter einer von Günter Wallraff unterstützten Initiative (http://www.work-watch.de), entwickelt „Perspektiven gegen Arbeitgeber-Monster“. Er plädiert für einen wirksamen Widerstand gegen die BR-Mobber und ihre juristischen Berater. In fünf Schritten will er die „Täter dingfest machen“.

Bezug der Dokumentation:
Per E-Mail: (kostenlos)
Per Post: Komitee Solidarität gegen BR-Mobbing, Speyerer Str. 14, 68163 Mannheim
Unkostenbeitrag für Druck und Versand: 6,45 €.
Konto: Maria Rigot, Konto-Nr. 356 412 752 , Postbank Karlsruhe, BLZ 660 100 75, Kennwort „Solidarität: Konferenz-Doku“.


Elmar Wigand, Aktivist der Initiative Arbeitsunrecht (http://arbeitsunrecht.de) und Mitautor der Studie „Union Busting in Deutschland“ der Otto Brenner-Stiftung (http://kurz-link.de/GNtCL) zeichnet kenntnisreich den systematischen Kampf gegen Betriebsräte und gewerkschaftliche Organisierung in den letzten Jahrzehnten nach.

Folgekonferenz


Im Vorwort des Herausgebers der Dokumentation, des Mannheimer Solidaritäts-Komitees, heißt es zu den Perspektiven des Kampfs gegen BR-Mobbing:

„Mit dem auf der Konferenz verabschiedeten Mannheimer Appell und dessen zunehmender Verbreitung haben wir begonnen, diese [bedrohliche] Situation langsam zu ändern. Wir rufen dazu auf, den Mannheimer Appell zu unterstützen. Ein Anfang ist gemacht, aber es bleibt noch sehr viel zu tun.“

Auch deswegen wird derzeit die zweite Konferenz „Betriebsräte im Visier“ vorbereitet. Sie wird am Samstag, den 17. Oktober 2015, erneut im Mannheimer Gewerkschaftshaus stattfinden.

TiPP
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