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Aufbruch der Frauen | Drucken |  E-Mail
Linda Martens   
01.04.2015
Im Organisationspolitischen Selbstverständnis des RSB  spielt der Kampf gegen Frauenunterdrückung eine zentrale Rolle:

„Wir gehen davon aus, dass die Frauen als Geschlecht unterdrückt werden. Diese Unterdrückung ist untrennbar mit der Klassengesellschaft und den bestehenden patriarchalischen Verhältnissen verbunden. Diese Unterdrückung stellt eine erhebliche Schwächung der Arbeiter­Innenklasse insgesamt dar. Ohne den Kampf für die Befreiung der Frauen kann weder die sozialistische Umwälzung erreicht noch garantiert werden, dass diese wirklich den Ausgangspunkt für eine umfassende Abschaffung von Unterdrückung und Ausbeutung sein wird.“

Dementsprechend garantieren die Statuten des RSB den weiblichen Mitgliedern weitgehende Rechte: Hierzu gehören das Recht auf bis zur Hälfte der Plätze bei Wahlen und das Recht, sich gesondert zu treffen und zu organisieren – jeweils auf allen Ebenen.
Um ihre Interessen innerhalb der Organisation kollektiv vertreten und auch gemeinsam nach außen agieren zu können, haben die Frauen die Möglichkeit, eine Frauenleitung zu wählen. Davon haben wir nun Gebrauch gemacht. Um bald weitere weibliche Mitglieder in die Leitung einbeziehen zu können, haben wir sie lediglich kommissarisch gewählt.

Uns ist bewusst, dass erkämpfte Rechte auch wieder verloren gehen können, wenn sie nicht verteidigt werden. Dieser Punkt gewinnt zunehmend an Aktualität.

Es ist ein gesellschaftlicher Rollback erkennbar. Was Frauen einst durchgesetzt haben, ist heute bedroht. Das gilt auch für innerorganisatorische Rechte wie Quotierung und Autonomie. Wir Frauen im RSB wollen jedoch heute und in Zukunft über die uns betreffenden Belange selbst entscheiden. Wir wollen für die Gleichstellung der Frauen kämpfen, in der Gesellschaft und in der eigenen Organisation – und keine Rückschritte hinnehmen. Hierfür fordern wir von unseren Genossen vorbehaltlose Unterstützung.

Das Frauenseminar, das offen war für Freundinnen und Genossinnen, die keine Mitglieder des RSB sind, schloss sich direkt an die MV an. Wir widmeten uns den Themen „Gewalt gegen Frauen“ und „Prostitution“. Aus zeitlichen Gründen folgt ein Bericht über das Seminar in der kommenden Avanti.
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