Revolutionär Sozialistischer Bund / IV. Internationale (RSB4)
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Bernd Brosius:
Strukturen der Geschichte
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122 Seiten, 12 €
ISBN 978-3-89900-122-8
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Komm mit uns zum internationalen sozialistischen Sommercamp nach Frankreich | Drucken |  E-Mail
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28.06.2014
Die Jugendlichen in und um die IV. Internationale organisieren seit mittlerweile dreißig Jahren ein internationales Camp. Dieses Jahr findet es Anfang August 2014 in Commentry bei Montluçon in Frankreich statt. Rund 500 junge Menschen, hauptsächlich aus Europa aber z. B. auch aus Ägypten, Russland und den Phillipinen werden dort zusammenkommen, sich austauschen und miteinander diskutieren...

3. – 9. August 2014 in Frankreich


Für ein sozialistisches Europa

Blickt mensch sich heute auf der Welt um, wird sehr schnell deutlich, dass sich dringend etwas ändern muss. Während die andauernde Klimakatastrophe und der Fukushima-GAU bereits wieder vergessen scheinen, werden private Gewinninteressen rund um die Welt mit zunehmender Brutalität durchgesetzt. Mittels „Sparmaßnahmen“ wird mit den immer gleichen Phrasen der Reichtum von unten nach oben umverteilt.

Der fast lückenlose Überwachungsapparat von Polizei und Geheimdiensten verbunden mit dem zunehmenden Abbau demokratischer Rechte zeigen deutlich, dass demokratische Willensäußerungen unerwünscht sind. Regt sich Protest dagegen – egal ob friedlich oder nicht – antwortet der Staat: In Deutschland mit Knüppeln und Wasser, in Griechenland mit Gummigeschossen und in Brasilien gleich mit scharfer Munition. Die Medien allerdings nutzen ihre Freiheit lieber, um aus den milliardenschweren neuen Stadien die Fußball-Weltmeisterschaft zu übertragen anstatt zu zeigen, wie draußen die DemonstrantInnen niedergeschossen werden.

Und nicht zuletzt beschwört die gnadenlose Konkurrenz zweier Machtblöcke in der Ukraine die Gefahr eines neuen Krieges in Europa herauf. In der anhaltenden Krise rücken die Herschenden in Europa nach rechts und bedienen sich des Nationalismus, um die Unzufriedenheit in der Bevölkerung umzulenken. Sie  ermöglichen damit dem Faschismus eine Rückkehr in die Gesellschaft, wie es in Ungarn und zuletzt in der Ukraine zu sehen war.

Doch es zeigt sich auch Gegenwehr. In den Südeuropäischen Ländern folgte in den letzten Jahren Generalstreik auf Generalstreik und von Bosnien bis Istanbul beweisen die Menschen, die auf den Straßen und Plätzen der Staatsmacht trotzten einmal mehr: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Aber wie können wir die Welt tatsächlich verändern? Wie können Kämpfe und Proteste international vernetzt werden? Was können wir von den Erfahrungen in Theorie und Praxis lernen, die in den verschiedenen Ländern gemacht werden?

Die Jugendlichen in und um die IV. Internationale organisieren seit mittlerweile dreißig Jahren ein internationales Camp, auf dem diese Fragen diskutiert werden.

Das Camp findet in diesem Jahr Anfang August 2014 in Commentry bei Montluçon in Frankreich statt. Rund 500 junge Menschen, hauptsächlich aus Europa aber z. B. auch aus Ägypten, Russland und den Phillipinen werden dort zusammenkommen, sich austauschen, miteinander diskutieren, Menschen aus anderen Ländern kennenlernen, den Campalltag in Selbstverwaltung mitbestimmen, gemeinsam feiern und lernen, die Welt zu verändern!

Die IV. Internationale ist ein Zusammenschluss revolutionärer Organisationen, die in über 50 Ländern für die Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft kämpfen.

Wir wollen eine freie und selbstverwaltete sozialistische Demokratie und zwar weltweit. Wir wissen aber, dass wir das nicht allein erreichen können. Deshalb versuchen wir am Aufbau linker, antikapitalistischer Strömungen mitzuwirken um die innerlinken Spaltungen zu überwinden.


Programm

1. Zustand der Welt heute: An den ersten beiden Tagen soll es in Workshops und Diskussionsrunden zum einen um die Situation in den verschiedenen Ländern gehen. Zum anderen wollen wir grundsätzlicher Fragen diskutieren: Ist der Kapitalismus in einer Krise? Was macht die wirtschaftliche Krise aus, was die ökologische? Gibt es immer noch eine Arbeiter_innenklasse und wenn ja, wie sieht sie heute aus? Was heißt Imperialismus heute? Und vor welche Herausforderungen stellt uns all das?

2. Kampf gegen die Unterdrückungen:
Die nächsten beiden Tage beschäftigen sich mit den vielfältigen Formen der Unterdrückung im Kapitalismus. Der Schwerpunkt liegt dabei zum einen auf der patriarchalen Unterdrückung so wie der Unterdrückung von LGBTI*. Angesichts des Aufstiegs der radikalen Rechten in Europa – der Front National war bei den Europawahlen in Frankreich stärkste Kraft – soll ein weiterer Schwerpunkt auf dem Thema Rassismus liegen. Dabei soll es jeweils nicht nur um die Form und Ausprägungen die Formen von Unterdrückung gehen, sondern auch um die Kämpfe, die es dagegen gibt und wie diese zusammengeführt werden können.

3. Wie können wir die Welt verändern? An den beiden letzten Tagen geht es um das (wie Brecht sagte) Einfache, das so schwer zu machen ist: Die Revolution. Wie kommen wir da hin? Wird eine Revolution heute überhaupt noch so aussehen wie vor 100 Jahren? Welche Rolle hat die arbeitende Bevölkerung? Auch die Frage, ob und wie wir uns organisieren müssen, wollen wir diskutieren.


Die harten Fakten

Wann und wo: 3. – 9. August 2014 in Commentry (befindet sich in der Nähe von Montluçon, zentral in Frankreich).

Kosten: Die Kosten sind für TeilnehmerInnen aus Deutschland mit 135 € für Übernachtung und Verpflegung eher hoch. Der Preis für das Camp wird je nach durchschnittlichem Einkommen in den jeweiligen Ländern errechnet. Die höheren Preise in reicheren Ländern ermöglichen Jugendlichen aus ärmeren Ländern die Teilnahme. Falls du dir den Betrag nicht leisten kannst, wende Dich bitte an uns, wir finden eine Lösung.

An- und Abreise: Wir werden eine möglichst kostengünstige gemeinsame Reise organisieren.

Möchtest Du teilnehmen oder hast noch Fragen? Schreibe eine Mail an
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Workshopthemen und noch mehr Infos:


Über deine Anmeldung würden wir uns sehr freuen!

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