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Alstom: Zerschlagung und Entlassungen? Widerstand! | Drucken |  E-Mail
RSB Rhein-Neckar   
09.06.2014
Der Angriff des Alstom-Managements auf unsere Beschäftigungs- und Standortsicherung ist ein weiteres Alarmsignal. Es zeigt, wohin die Reise für uns gehen soll. Offenbar sollen Kündigungen für die neuen Konzernherren vorbereitet werden.

Unsere Erfolge
Mit den Info-Veranstaltungen vor Ostern am Tor 8, mit dem Aktionstag am 29. April und der Unterstützung am 1. Mai haben wir erste Erfolge erzielt. Diesen Weg müssen wir konsequent weiter gehen.

Unsere Rechte
Seit der Auseinandersetzung um den Abtransport der GT-24-Bauteile versucht die Geschäftsleitung uns einzuschüchtern. Sie will uns auf Anweisung der Pariser Konzernzentrale mundtot machen. Aber wir haben das Recht auf Demonstration (Artikel 8
Grundgesetz). Wir würden uns nur selbst schaden, wenn wir es nicht wahrnehmen würden.
Und wir haben das Recht auf Information beim Betriebsrat. Wir können uns jederzeit beim Betriebsrat informieren oder uns von ihm informieren lassen (§ 39 Betriebsverfassungsgesetz). Dazu brauchen wir nicht abzustechen, sondern uns nur beim Vorgesetzten abzumelden.

Unsere Vorgesetzten

Bei dieser Gelegenheit sollten wir den Vorgesetzten klar machen, dass wir sie nicht als Büttel der Konzernleitung akzeptieren. Wir sollten ihnen verdeutlichen: Auch sie sollen verkauft werden. Auch ihr Kündigungsschutz soll gekippt werden. Auch ihre Arbeitsplätze sind durch die Zerschlagung von Alstom bedroht.

Unsere Stärke
Zudem ist der Versuch, uns oder unseren Betriebsrat an der Wahrnehmung demokratischer Rechte zu hindern, gesetzeswidrig und strafbar. Durch die aktive und entschlossene Wahrnehmung unserer Rechte schwächen wir die Gegenseite. Gleichzeitig stärken wir unsere eigene Position.  Sowohl aktuell in der Auseinandersetzung mit Alstom als auch gegenüber einem möglichen Käufer.

Unsere Alternativen
Wir dürfen nicht auf die Wahl zwischen Pest (GE) oder Cholera (Siemens) setzen. Denn wer auch immer der neue Eigentümer sein wird: Wir sollen seine Zeche zahlen.
Deshalb müssen wir auf unsere eigene Kraft bauen. Deshalb sollten wir unseren Forderungen im Konzern, in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik noch stärker Gehör verschaffen.

Unsere Perspektiven
Der gemeinsame hartnäckige Widerstand an allen deutschen Standorten und auf der internationalen Ebene ist unsere Pflicht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir unsere Arbeit und unseren Betrieb vor Angriffen noch mehr als bisher beschützen müssen. Nicht nur am Tor 8, sondern an allen Toren.

Unsere Forderungen

1. Unsere Arbeits- und Ausbildungsplätze müssen Vorrang vor den Profiten haben. Deshalb sagen wir:
  • Nein zur Kündigung der Beschäftigungs- und Standortsicherungsvereinbarungen durch Alstom!
  • Ja zu einer verbindlichen und unbefristeten Beschäftigungsgarantie für uns alle!
2. Im Unterschied zum spekulativen Finanzsektor sind unsere Produkte und Dienstleistungen für die Energieerzeugung von großer Bedeutung. Nicht zuletzt für eine Energiewende. Deshalb meinen wir:
  • Ja zu einem staatlichen Schutzschirm für uns und unsere Standorte!
3. Unser Wissen und unsere Arbeit ermöglichen die Herstellung unsere Produkte und damit die Schaffung von gesellschaftlichen Werten. An der Maschine, im Büro, auf der Montage, bei der Konstruktion und im Service. Deshalb fordern wir:
  • Ausbau unserer demokratischen Kontroll- und Vetorechte im Betrieb und im Konzern!
Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Nur wer kämpft, kann gewinnen! Unser Leben ist mehr wert als ihre Profite!

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