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Für den Terminkalender: Arbeitszeitverkürzung – ein Weg aus der Krise? | Drucken |  E-Mail
P.L.   
28.03.2014

Unter diesem Titel wird am 10. Mai 2014 in Hamburg ein Kongress stattfinden, zu dem ein Bündnis aus SoVD (Sozialverband Deutschland), Soal (alternativer Wohlfahrtsverband), attac, Marxistischer Abendschule, dem Bündnis gegen Rotstift, DIDF, GEW, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, der Rosa Luxemburg Stiftung und Teilen von ver.di aufruft.

Peinlichkeit für Letztere: Der Landesbezirksvorstand hatte es abgelehnt, sich mit einem entsprechenden Antrag auch nur zu befassen, obwohl Arbeitszeitverkürzung bei ver.di Beschlusslage ist. So sind es eben nur Einzelgliederungen, die als Mitveranstalter auftreten.

Für den ersten Teil („Dimensionen der Arbeitszeitverkürzung“) wurden Nico Paech, Inge Hannemann, Winfried Wolf, Beate Zimpelmann und Heinz-Josef Bontrup als ReferentInnen gewonnen. Für den dritten („Arbeitszeitverkürzung – wie durchsetzen?“) Steffen Lehndorff, Siggi Frieß und Sybille Stamm. Für den zweiten Teil („Arbeitszeitverkürzung: Wie gestalten? Wie durchsetzen?“) ist es noch möglich, aktiv etwas anzubieten: Er wird in Form von Workshops zu verschiedenen Unterthemen stattfinden. Wer möchte, kann bis zum 16. März noch einen Workshop anmelden.

Die Vorbereitung des Kongresses hat als Vorgeschichte die Initiative einer Arbeitsgruppe aus aktiven ver.di-Mitgliedern, die das Thema Arbeitszeitverkürzung in der innergewerkschaftlichen Diskussion wiederbeleben wollte. In einem Bildungsurlaub zum Thema Arbeitszeit und einer Reihe von Abendveranstaltungen schien dies zu gelingen:

Bei jeder Veranstaltung war die Zahl der Teilnehmenden jeweils höher als zuvor. Als zusätzlich der Kontakt mit attac aufgenommen wurde, entstand die Idee zu diesem Kongress, zu dem jetzt mindestens 200 Teilnehmende erwartet werden. Die Zusammenarbeit klappt erstaunlich gut, obwohl es Meinungsverschiedenheiten gibt. Manchmal drücken diese sich in einem Satzzeichen aus. Hier nicht das berühmte Komma, um das sich streiten lässt, sondern das Fragezeichen nach „ein Weg aus der Krise“. Der Streit, ob Arbeitszeitverkürzung tatsächlich ein Weg aus der Krise ist, wird wohl auf dem Kongress fortgesetzt.

Einigkeit besteht indes darin, dass es für den Kampf um die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung eine breite gesellschaftliche Bewegung geben muss. In einer gewöhnlichen Tarifrunde wird das wohl kaum zu erledigen sein. Im Verlauf dieser Bewegung wird es etliche Fragen zu klären geben:

Wie halten wir es mit dem vollen Lohn- und Personalausgleich?

Wie soll gegebenenfalls kontrolliert werden, dass diese eingehalten werden und wer soll das machen? (Vor allem auch: Wer nicht?!)

Wie entfalten wir die Kraft, um die Forderung auch durchsetzen zu können?

Eine Bewegung, die all diese Fragen ernsthaft, dass heißt praktisch, stellen kann, wird durchaus das Zeug haben, der GroKo glaubhaft anzudrohen, die gesellschaftlichen Verhältnisse zu destabilisieren. Mal sehen, ob das umstrittene Fragezeichen sich dann doch noch auflösen lässt.




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