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Immer des Gfrett mit dem Gfrass!*) | Drucken |  E-Mail
Ernst Kochanowski   
11.06.2013

*) Münchnerisch für: Immer der Ärger mit dem Pack

Stöhnte in München in letzter Zeit wohl so mancher Angehöriger der hiesigen Sicherheitsorgane. Und er meinte damit  wohl nicht in jedem Fall die betreffenden Zielpersonen.

Ist ja auch wahr. Die Staatsgewalt versucht, sich in der weiß-blauen Hauptstadt seit vielleicht einem Jahr verstärkt zum Gespött zu machen. Allerdings auf Kosten vieler Aktivisten aus der linken Szene.

So musste die Staatsanwaltschaft in der Münchener Presse  monatelang hämische Kommentare lesen, weil wegen Verstoß gegen das Versammlungsrecht und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor Gericht stehende Genossinnen und Genossen reihenweise freigesprochen oder die Verfahren mit Übernahme der Kosten durch die Staatskasse eingestellt wurden.  Bei der betreffenden Versammlung  handelte es sich übrigens um eine Gegendemo während eines Naziaufmarsches, welcher auch erfolgreich behindert wurde.

Jetzt im Februar 2013 wurden bei einigen stadtbekannten Kommunisten Hausdurchsuchungen mit diversen Beschlagnahmen durchgeführt. Wegen des begründeten Verdachts rechts- extremistischer Propaganda. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Bekannte Antifaschisten werden heimgesucht wegen Verbreitung faschistischer Ideale bzw. Ideen!

Die neueste Lachnummer – ja gewiss, trotz allem Ärger, Ungemach und auch Kosten für die Betroffenen ist es das – ist der Vorwurf von Nazipropaganda gegen den sehr bekannten Künstler und Antifaschisten Günter W. Was ist geschehen?

Am 14. November 2012, am  europäischen Aktionstag also hat W. auf der Solidaritätskundgebung in München ein Plakat mit dem Foto eines griechischen Rentners in, man kann es nicht anders sagen, SA-Uniform  mit Hakenkreuzbinde, getragen. W. wollte damit auf das Erstarken der griechischen Faschisten aufmerksam machen und auch seine Solidarität mit den kämpfenden Völkern kundtun. Dies hat ihm nun einen Strafbefehl über 5.000,00 Euro eingebracht. Weil er diese aber nicht gedenkt zu bezahlen, wird’s nun gerichtsmassi (es geht vors Gericht).

Nun liebe Leserin, lieber Leser, ist Dir was aufgefallen?

Linke Aktivistinnen und Aktivisten werden besonders gern verfolgt, wenn sie gegen Nazis auftreten und, wenn es irgendwie geht, als potenzielle Nazikader gesehen! Muss die Staatsgewalt jetzt ihr „Versagen“ in der NSU-Sache (sogenannte Döner-Morde) kompensieren? Oder ist ihnen sowieso vieles Recht, wenn man diesem linken Pack eins auswischen kann? Oder denken die tatsächlich Links = Rechts? Oder waren es nicht zum größten Teil Nazi-Juristen, welche die Lehrer unserer jetzigen Juristen waren? Oder wie?

 

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