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Dioxin- und PCB-Belastungen in Lebensmitteln: eine unendliche Geschichte | Drucken |  E-Mail
19.01.2011
Dioxine und PCB in Futtermitteln sind Teil der Nahrungskette von chlorierten Dioxinen und Polychlorierten Biphenylen, die den Menschen als Endstation belasten. Ursache sind letztlich Vermischungen von Herstellungs- und Warenströmen der Chemie- und Lebensmittelindustrie, die zu unglaublichen und unkontrollierten Schweinereien auf einzelnen Stationen dieser Ströme führen. Der jetzige erneute „Dioxin-Skandal“ ist also nichts Neues, er ist sytembedingt! Im folgenden eine meist stichwortartige Dokumentation dieser Verhältnisse.

Los geht’s hier 1999, wenn das auch schon viel früher anfing. Grenzwerte für Dioxin im Tierfutter gibt es in Deutschland nicht. Also wird auch nicht kontrolliert. In Belgien hat die Fernseh-Reporterin Siel van der Donckt ein Dioxin-Dossier veröffentlicht, das die Behörden lange unter Verschluss hielten. Seit Mitte März war bei der Regierung bekannt, dass in flämischen Hühnerställen im belgischen Norden Dioxin-Vergiftungen auftraten. Das Dioxin soll aus verunreinigtem Fett stammen, das dem Tierfutter zugesetzt wurde. Ein Fettschmelzbetrieb hatte entsorgtes altes Frittieröl dem Fett zugesetzt. Der Verdacht der Fahnder: In der Schmelzerei sollen Motorenöle billig entsorgt worden sein, darunter mit PCB verunreinigtes Hydrauliköl, das bekanntlich auch Dioxin enthält. Von da gelangte Dioxin über die Hühner und Rinder in Eier, Fleisch, Milch usw. Als Täter kommt die Fettschmelze "Fogra" im wallonischen Bertrix in Frage, deren Geschäftsführer am 21.6.99 verhaftet wurde (WK, 23.6.99, dpa). Die Firma bereitet in Containerparks gesammelte Altöle und Frittenfett sowie Schlachtabfälle auf und beliefert damit die Firma Verkest, die zuvor als Verursacher verdächtigt worden war. Fogra soll im Auftrag von Verkest vom 19. bis 26.1. 99 Fett an den Viehfutterhersteller De Brabander geliefert haben. Der für mehrere Transporte eingesetzte Tankwagen sei dabei nicht gereinigt worden. Verkest wiederum soll Rohwaren u.a. von 4 holländischen Firmen in Ermelo, Moerdijk, Alblasserdam und Rotterdam bezogen haben. Bei der Firma in Ermelo wurden beispielsweise Altfette samt Plastikbehältern in die Schmelze geworfen, so Wilhelm Hartfiel, Professor vom Institut für Tierernährung der Uni. Bonn als Augenzeuge. Die holländischen Firmen erhalten die Altfette meist aus deutschen Bäckereien und Frittenbuden. Diese Fette sind durch zu langes und häufiges Erhitzen mit schädlichen Spaltprodukten wie Aldehyde, Ketone und Epoxide angereichert.

Auch Anfang 2006 sind Dioxin-verseuchte tierische Fette als Futter an Mast- und Zuchtbetriebe in mehreren Bundesländern gelangt. In Süd-Thüringen erhielten 2 Schweinemast-Betriebe verseuchtes Futter aus Holland. In NRW wurde vorsorglich ein Bauernhof gesperrt (WK, 31.1.06, dpa). Das Dioxin soll durch den belgischen Gelatine-Hersteller „Tessenderlo-Chemie“ in die Nahrungskette eingeführt worden sein. Das Dioxin sei in der Firma durch einen defekten Filter mit der Salzsäure, die zum Ablösen des Fettes von Schweineknochen verwendet wird, in das Fett eingeleitet worden. Tierfutter-Betriebe haben das Schweinefett in Futter zur Mast von Schweinen und Geflügel zugemischt. In Deutschland dürfen tierische Fette grundsätzlich nicht an Nutztiere verfüttert werden, aber wer kontrolliert das Futter auf Zusätze? (WK, 1.2.06, dpa/wid).

U. Pollmer nennt noch eine Reihe weiterer möglicher bzw. vermuteter Ursachen: Das Dioxin könne aus einem Brand in einem Hamburger Lagerhaus stammen, bei dem Paletten mit Butter betroffen waren. Eine belgische Firma habe Höchstpreise für die Überreste geboten, die vom Asphalt eingesammelt worden waren. Es könne aber auch von verseuchtem Kalk aus der Rauchgasreinigung stammen, der nach Belgien als Beimengung zu Legemehl für Hühner verkauft worden sei. Ferner käme Fett von Fettabscheidern in der Kanalisation infrage, das nach der TA Siedlungsabfall wiederverwertet werden soll. Pollmer hält die staatliche Vorgabe des Recyclings von Schlacht- und Lebensmittelabfällen für die eigentliche Ursache des Skandals, und ferner das Preisdiktat für Lebensmittelfirmen in Supermärkten, die zur Rationalisierung auf Kosten der Qualität zwingt.

Die Dioxin-Verseuchung breitet sich nun bis nach Spanien aus. Dioxin-verseuchtes Fett wurde Mitte April 1999 von Belgien nach Spanien exportiert (FR, 24.6.99, dpa).

Auch in Deutschland besteht eine Gefährdung, weil gebrauchte Fette aus Gaststätten, Großküchen, Imbissbuden mit Mastfutter fürs Vieh gemischt werden. Auch dioxinhaltige Getreiderückstände gelangen unbeanstandet ins Futter. Diese enthalten Pilzgifte, Schwermetalle und hohe Dioxinmengen. Futter mit Getreiderückständen hatte laut Duisburger Institut für Energie- und Umwelttechnik eine 10- bis 100-fach höhere Dioxinbelastung als der Durchschnitt der Futtermittel. In Pflanzenöl eines hessischen Herstellers, das als Zusatz für Geflügelfutter verwendet wird, hat die Überwachungsbehörde im Juni 2004 mit 2,3 µg/kg überhöhte Dioxin-Werte festgestellt. Damit waren Grenzwerte mit einem Faktor 3 überschritten. (WK, 29.6.04, dpa).

Auch in Putenschenkeln und sogar in Babynahrung aus Fleisch wurde eine relativ hohe Dioxinbelastung gefunden. Schon im Jahresbericht 1998 hatte das Umweltbundesamt auf derartige Lebensmittel-Belastungen hingewiesen, ohne dass daraus Maßnahmen erfolgt wären. Mittlerweile wurde in Deutschland auch eine Dioxinbelastung in Lebensmitteln als Folge der belgischen Giftmüll-Entsorgung in Speisefetten gefunden, so bei 2 Hähnchenmästern in Nordrhein-Westfalen und bei einem in Niedersachsen geschlachteten Schwein.

Laxe Verordnungen

Ursache ist u.a. eine Lücke im deutschen Futtermittelgesetz, wonach chemisch verwandte Fette aus Erdöl im Hühnerfutter nicht verboten sind, solange dadurch der Gesundheit von Mensch und Tier nicht geschadet wird! Die Wahrscheinlichkeit, dass Hühner und Eier in Deutschland stark mit Dioxin belastet sind, wird als sehr groß eingeschätzt, da nicht 70 Betriebe, wie bisher angenommen, mit dioxinverseuchtem Tierfutter beliefert wurden, sondern 1000!

So hat dann auch die hessische Lebensmittelaufsicht am 22.6.99 Hühnerfleisch mit überhöhten Dioxin-Werten festgestellt. Ein Wert betrug dabei 26,4 pg/kg Dioxin (Grenzwert 5 pg), so das hess. Sozialministerium. Die Probe stamme aus einer größeren Menge Hühnerfleisch, die nach Bekanntwerden des Dioxin-Skandals sichergestellt worden sei (WK, 23.6.99, dpa). Insgesamt seien etwa 15 kg dioxinverseuchtes Geflügelfleisch aus Belgien bei hessischen Verbrauchern angekommen. Das belastete Fleisch wurde zu Chickenburgern verarbeitet und verkauft, so die hess. Sozialministerin am 23.6.99 im Landtag (FR, 24.6.99, Matthias Bartsch). Der Dioxin-Gehalt sei mit 38 pg/kg (billionstel Gramm) aber nicht akut gesundheitsgefährdend. Insgesamt seien 213 t Fleisch-, Milch- und Eierprodukte von hess. Lebensmittelüberwachern sichergestellt worden. 12 Proben wurden bislang auf Dioxin untersucht, davon seien bei 3 Proben die Grenzwerte überschritten. Belastet waren neben Geflügelburgern auch Hühnerbrustpasteten und Hähnchenfleisch. In Geflügel-Fleischklöpsen wurden neben Dioxin auch PCB gefunden.

Die EU hat im April 2008 den Dioxin-Grenzwert für Fischerzeugnisse so stark erhöht, dass der empfohlene Grenzwert der WHO beim Verzehr einer 115-Gramm-Dose um das 10-fache und der Grenzwert für Futtermittel um das 17-fache überschritten würde. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Dioxin-Belastung der Leber von Dorschen 2007 aus der Ostsee bis zum 10-fachen der derzeit geltenden Grenzwerte betrug. (Spiegel 17, 21.4.08, 26).

Zur Belastungssituation

Man nimmt an, dass man mit verseuchtem Hühnerfleisch aus Belgien das 40 bis 90-fache, nämlich 80-90 Pikogramm Dioxin pro kg Körpergewicht und bei Eiern 17-60 Pikogramm, aufnimmt (Grenzwert von 10 Pikogramm für die tägliche Aufnahme). Der Verzehr von 2 belasteten Eiern würde zu einer Verdopplung der Dioxin-Werte führen, die dem Grenzwert für die tägliche Dioxinaufnahme durch Lebensmittel entsprechen (WK, 14.6.99, s.u.). Das Amt für staatliche Lebensmittelüberwachung in Hofheim weist darauf hin, dass es schon mit den Routineaufgaben überlastet ist, weil die Stellen der Lebensmittelkontrolleure weiter abgebaut würden. (WK, 12.6.99)

Auch Fischmehl, das seit dem 1.1.01 in Deutschland als Viehfutter verboten ist, enthält nach dem „Scan-Report” (Sachstandsbericht des Wissenschaftlichen Ausschusses für Tierernährung) erhebliche Mengen an Dioxinen und Furanen. Fischmehl soll demnach der bezüglich Dioxin „höchstbelastete Tierfuttermittelzusatz” darstellen. (FR, 13.2.01, Volker Mrasek).

Das Chemische und Veterinär-Untersuchungsamt Freiburg (CVUA) fand, dass in 26 von 29 Fischfuttermittelproben der Dioxin- und Furan-Gehalt „über dem Eingriffswert des BgVV (Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin in Berlin)” lag. Dazu kommen noch polychlorierte Biphenyle (PCB) in allen 10 getesteten Proben. Fischmehl und Fischöl aus europäischer Herstellung enthält durchschnittlich 8-mal mehr Dioxine als entsprechende Proben aus dem Südpazifik.

Dioxin wird offenbar auch über verseuchtes Tierfutter aus einer Thüringer Futtermittel-Firma in der Umwelt verbreitet. In dieser Firma waren zuvor dioxinbelastete Abfälle gefunden worden. Rund 31 Tonnen vermutlich vergiftetes Pferdefutter waren im März 2003 über Hessen nach Rheinland-Pfalz gelangt. Davon seien 350 kg an Pferde verfüttert worden. In Fleischproben eines Thüringer Tierhalters waren mehr als 2 billionstel Gramm (ng) Dioxin pro g Fett gefunden worden (Grenzwert 1 ng/g) (WK, 18.2.03, dpa).

Große Mengen Dioxin wurden im November 2000 in Vitamin-Mischungen für Nutz- und Heimtierhaltungen nachgewiesen (Spiegel 45, 6.11.00). Ein Grundstoff dieser Mischungen, Cholinchlorid, war in Belgien hergestellt und in Spanien weiterverarbeitet worden. Dort wurde Sägemehl zugesetzt, das mit PCP und Dioxin verseucht war. Auch Kupfer- und Zink-Verbindungen aus Korea und der Türkei, die als Spurenelemente dem Futter zugesetzt wurden, enthielten „sehr hohe Dioxin-Mengen”. Im Juli 2002 wurde aus Dänemark importiertes Fischfutter gefunden, das mit Dioxin über den Grenzwerten belastet war. 200 kg von diesem Futter wurden in einer Forellenzucht in Mittelhessen verwendet. (WK, 10.8.02, dpa).

Hamburger Umweltbehörden fanden Anfang Oktober 2002 in 2 von 5 Proben von Futtergetreide Belastungen mit Dioxin. Eine Probe mit Gerste enthielt 20 ng/kg, eine Probe mit Weizen 1,15 ng/kg Dioxin. Damit war der EU-Grenzwert von 0,75 ng/kg erheblich überschritten. Ein Teil des Weizens sei in den Handel nach Schleswig-Holstein gelangt. (WK, 3.10.02, AP).

Über 2000 Tonnen Futtermittel (Grünfutter-Pellets) aus einem Thüringer Werk in Apolda bei Weimar waren im Februar 2003 mit Dioxin belastet, und zwar in Mengen, die die gültigen Grenzwerte um bis zu 10-fach überschritten. Möglicherweise war die gesamte Produktionsmenge des Betriebes von Mitte November 2002 bis Februar 2003 belastet (WK, 15.2.03, dpa). Ursache waren anscheinend dioxinbelastete Holzhackschnitzel, die aus einer Trocknungsanlage in das Futter gelangt waren. Als Folge wurden 1200 Tonnen dioxinbelastete getrocknete „Backwaren“ und 900 Tonnen belastete Rübenschnitzel in mehrere Bundesländer geliefert. Daraufhin mussten bis Mitte Februar 2003 mindestens 260 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland und den Niederlanden geschlossen werden (WK, 20.2.03, dpa). In Ostthüringen mussten bereits 2 Milchkuh-Höfe wegen Dioxinbelastung der Milch geschlossen werden. Wenige Tage später wurden sie wieder geöffnet, weil die Dioxinwerte in der Milch mit 0,3 bis 0,8 pg Dioxin pro g Fett unter dem Grenzwert von 3 pg/g lagen (WK, 21.2.03, ddp/dpa).

Mindestens 10 der im Februar 2003 mit belastetem Tierfutter belieferten Tiermast-Betriebe dürfen ihre Produkte dennoch mit dem „QS-Prüfzeichen“ versehen. QS steht für „Qualität und Sicherheit“ in der konventionellen Lebensmittel- und Landwirtschaft und soll nach den vielen Lebensmittelskandalen und der BSE-Krise zur Beruhigung der Bevölkerung dienen. Das Siegel verpflichtet zu mehrstufigen Kontrollen und zur lückenlosen Dokumentation vom Landwirt bis zur Fleischtheke. Für die Überwachung ist der Deutsche Raiffeisen Verband zuständig, der 2002 den Nitrofen-Skandal mit zu verantworten hatte (Spiegel 9, 24.2.03, 17).

Der BBU in Bonn stellte Strafanzeige gegen den Futtermittel-Hersteller (WK, 19.2.03, dpa).

Auch in Brandenburg wurden Anfang April 2003 etwa 1000 Tonnen Mischfutter aus einem Trockenwerk in Niemegk mit Dioxin verseucht. Das Futter wurde sehr wahrscheinlich an 35 Landwirtschaftsbetriebe in Brandenburg sowie 4 in anderen Bundesländern ausgeliefert. (WK, 10.4.03, dpa).

Im Jahr 2004 setzten sich die Skandale mit Dioxin-verseuchtem Tierfutter fort. Eine rheinland-pfälzische Firma hatte dioxinbelastete Tonerde nach Holland an eine Firma zur Herstellung von Pommes frites exportiert, die die Tonerde bei der Sortierung der Kartoffeln verwendete. Folge: dioxinbelastete Kartoffelschalen als Tierfutter wurden u.a. auch nach Deutschland geliefert. In Holland traten daraufhin erhöhte Dioxinwerte in Milchproben auf. Die belastete Tonerde wurde auch an einen Kartoffelsortierbetrieb in Bayern geliefert, der dann Kartoffelschalen an Bauernhöfe verkaufte.

Schließlich wurden „leicht erhöhte“ Dioxin-Werte auch in Pommes-Frites der holländischen Firma McCain gefunden, derjenigen Firma, die auch die belasteten Kartoffelschalen verkauft hatte. (WK, 6.11.04, dpa). Bis November 2004 mussten 4 Bauernhöfe in Nordrhein-Westfalen gesperrt werden, weil sie dioxinhaltige Kartoffelschalen aus Holland verfüttert hatten. In den Niederlanden waren bis dahin 120 Höfe, in Belgien 8 Höfe gesperrt worden. (WK, 9.11.04, dpa).

Der Dioxinskandal mit Lebensmitteln ging im Dezember 2008 weiter: In irischem Schweinefleisch wurde Dioxin neben Polychlorierten Biphenylen (PCB) in 80 bis 200-fach höheren Konzentrationen als nach den EU-Grenzwerten zugelassen gefunden. Die Quelle der Verunreinigungen war ein Tierfutter-Hersteller im Südosten Irlands. Bis zu 100 000 Schweine mussten notgeschlachtet, Lebensmittel im Wert von 125 Millionen Euro in Irland vernichtet werden. 2008 wurden 10 600 Tonnen Schweinefleisch aus Irland nach Deutschland geliefert. Wie viel davon Dioxin-verseucht war, ist Ende 2008 noch unklar.

Irreführende Risikobewertung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) beschränkt sich darauf, die Verbraucher mit der Behauptung zu beruhigen, dass es „bis zu einem Zeitraum von einigen Monaten keine unmittelbare Gefahr“ gebe. Bei längerer Aufnahme von dioxin- oder PCB-belastetem Fleisch oder Wurst seien „gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht ausgeschlossen“ (dpa, 8. und 9.12.08, WT). Öko-Test weist darauf hin, dass diese „Beeinträchtigungen“ sich z. B. in Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schweren Leberschäden und langfristig mit weiteren Erkrankungen innerer Organe äußern können (Öko-Test 1, 2009, 38). Kurze Zeit später wurde Dioxin auch in irischem Rindfleisch gefunden. (dpa, 10.12.08, WT).

Im Januar 2004 wurde bekannt, dass Dioxin in Eiern von Freilandhühnern in mehreren Bundesländern, darunter Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg, den EU-Grenzwert von 3 Pikogramm (pg) pro Gramm Fett überschritten hatte. In Bayern waren Grenzwert-Überschreitungen in 3 von 47 untersuchten Proben festgestellt worden. In Niedersachsen hatten 28 % der Proben von Freilandeiern den Grenzwert überschritten. Da die Freilandhühner das Dioxin durch ständiges Picken aus belasteten Böden aufnehmen, liegt der Schluss nahe, dass die Böden bundesweit mit Dioxin verseucht sind. Daher lagen die Dioxin-Werte bei Eiern von Käfig-Hühnern in allen Ländern deutlich niedriger (laut „Bild am Sonntag“ vom 16.2.05; WK, 17.1.05, dpa).

Die Dioxinbelastung in Eiern wird bezüglich der Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung als relevant eingeschätzt, wie aus Stellungnahmen vom Umweltprogramm der UN, UNEP, hervorgeht. Demnach sind große Teile der Bevölkerung auch 2005 „immer noch so stark belastet, dass sie sich im Risikobereich befinden“. Schädliche Einflüsse auf das Immunsystem und die Fruchtbarkeit sowie eine schleichende lebenslange Vergiftung werden vermutet. Jeder Deutsche nimmt nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) täglich fast 2 Picogramm (pg) Dioxin und Dioxinäquivalente (PCB) pro kg Körpergewicht auf. Das liegt doppelt so hoch wie der WHO-Vorsorgewert (1 pg/kg x d) und mehr als 100-fach über dem Richtwert der US-Umweltbehörde EPA (0,006 pg/kg x d).

Ein einziges Lachssteak oder eine Portion Heringe aus der Ostsee um Bornholm reicht aus, um den WHO-Grenzwert mehrfach zu überschreiten. (Spiegel 4, 24.1.2005, 156f.).

Im August 2007 hatten zwei rheinland-pfälzische Lebensmittelhersteller mit Dioxin verunreinigtes Guarkernmehl aus Indien bezogen. Ein Betrieb habe 1600 kg des belasteten Mehls erhalten und verarbeitet. Der zweite Betrieb hatte 1500 kg bekommen, einen Teil davon aber wieder zurückgeschickt. 687 kg seien weiterverarbeitet und teilweise ausgeliefert worden. In Brandenburg wurden daraufhin 2000 Tonnen verseuchtes Fruchtkonzentrat für Lebensmittel aus Guarkernmehl sichergestellt. Das Guarkernmehl wird in der Lebensmittelindustrie als Verdickungsmittel, Emulgator E 412 u.a. für Speiseeis, Arzneimittel und Kosmetika verwendet (WK, 8.8.07, dpa).

Dioxin in Eiern wurden auch wieder im April 2010 gefunden, wie das BfR in einer Pressemitteilung veröffentlichte. Die Konzentrationen für Dioxine lagen zwischen 5,9 und 13,6 pg WHO-PCDD/F-TEQ/g Fett. Die Summe aus Dioxinen und dioxin-ähnlichen PCB (dl-PCB) lag zwischen 6,9 und 14,9 pg WHO-PCDD/F-PCB-TEQ/g Fett. Der geringe Anteil der dl-PCB an den Summenwerten der Belastung deutet nach BfR darauf hin, dass die erhöhte Dioxinbelastung der Eier nicht auf eine Kontamination aus der Hintergrundbelastung, sondern auf eine besondere Schadstoffquelle zurückzuführen ist. Der TDI-Wert der WHO liegt im Bereich von 1 bis 4 pg WHO-PCDD/F-PCB-TEQ/kg Körpergewicht pro Tag, wobei die 4 pg als provisorischer Wert für den maximal tolerierbaren Wert der Dioxin-Aufnahme angesehen werden.

Die Dioxinbelastung in Hühnereiern und Hühnerfleisch ist systembedingt. Dies zeigten Ende 2010 erneute Dioxin-Nachweise in Hühnereiern bei einem Legehennenbetrieb in Soest, NRW, mit teilweise „vierfach erhöhten Belastungen mit Dioxin“ (gegenüber dem Grenzwert für Eier). Auch eine Hühnerfleischprobe habe erhöhte Dioxin-Werte ergeben. Die Behörden sperrten drei Hühnerställe in der Region Soest. Die Ursache für die Belastungen lag im verwendeten Futtermittel, dem mit Dioxin verunreinigte pflanzliche Futterfette beigefügt waren, die aus einem Betrieb im niedersächsischen Bösel stammen, der wiederum mindestens 9 Mischfutterbetriebe unterhält. Diese Fette wiederum waren mit belasteten technischen Fetten vermischt worden (nach SWR-3 Inforadio 31.12.10). Die genannten Hersteller versorgen Landwirtschaftsbetriebe in ganz Deutschland (dpa, 31.12.10, WT; Ordner Lebensmittel). Das Dioxin stammt aus Lieferungen technischer Fettsäure von einer Anlage der Biodiesel-Firma Petrotec in Emden. Diese Firma hatte die Fettsäure-Mischung nur zur technischen Verwendung und angeblich nicht als Futterzusatz an einen niederländischen Händler verkauft. In Thüringen hatte außerdem eine Schweinezuchtanlage 52 Tonnen belastetes Futter von einem Werk in Sachsen-Anhalt bezogen und verfüttert. Ein Bauernhof in Nordrhein-Westfalen, an dem belastetes Futter gefunden wurde, hatte 120 000 Eier in den Handel gebracht. Die Behörden sperrten am 3.1.11 in Niedersachsen 1000 Höfe, in Nordrhein-Westfalen wurden 8000 Legehennen eines Betriebes in Soest getötet. Von dort sollen ebenfalls dioxinbelastete 120 000 Eier in den Handel gelangt sein (dpa, 4.1.11, WT; Ordner Lebensmittel).

Kommentar: Die industrielle Tierhaltung versucht die Kosten für die Futtermittel zu drücken, indem sie das Futter mit technischen Fetten streckt. Dabei dient das Futter als Entsorgungsweg für die Giftindustrie.

Expositionsabschätzung: Nach Berechnungen des BfR würde eine Person, die am Tag 142 g Eier verzehrt, 3,95 pg Dioxinäquivalente pro Tag und kg Körpergewicht aufnehmen. Dieser Wert liegt über dem Grenzwert von 2 pg des SCF (Scientific Committee on Food der EU) und im oberen Bereich der TDI-Werte der WHO. Wenn man allerdings die tägliche Aufnahme von Dioxin-Äquivalenten aus der Hintergrundbelastung berücksichtigt, wird auch der WHO-Wert überschritten. Wenn man aber einen durchschnittlichen Verzehranteil der Eier an der Nahrung von 8% zugrunde legt, werden täglich nur 0,86 pg Dioxin-Äquivalente aufgenommen, was dennoch eine erhöhte Exposition darstellt.

(WHO-PCDD/F-TEQ gibt den Summenwert der gemessenen Dioxine und Furane (F) an, bezogen auf die toxischen Equivalenzfaktoren der einzelnen Dioxin-/Furan-Kongenere (TEQ), die wiederum als % bezogen auf das toxischste Dioxin TCDD berechnet sind). (Stellungnahme Nr. 020/2010 des BfR vom 5.5.10; siehe Giftstoffe/Lebensmittel/ …)

Auch im Mai 2010, am 18.5.10, wurde in Eiern aus einem Legehennenbetrieb bei Bad Ems Dioxin gefunden. Der gesetzliche Grenzwert für Dioxine in Eiern war überschritten. Der Hof wurde gesperrt. Der Betrieb hatte Futter mit dioxinbelastetem Mais aus der Ukraine bezogen. (dpa, 19.5.10, WT; Ordner Lebensmittel).

Dioxin-belastete Eier tauchten im Mai 2010 auch bei Bio-Bauern auf . Durch Versäumnisse bei der Prüfung durch den Verein für kontrollierte und alternative Tierhaltungsformen (KAT) waren sie längere Zeit auf dem Markt geblieben. Ursache war mit Dioxinen verunreinigtes Hühnerfutter, nämlich Mais aus der Ukraine. Ergebnisse über Dioxin-Kontaminationen lagen schon am 16.3.2010 bei einem Hof in Niedersachsen vor, der Verein KAT gab die Informationen jedoch erst Ende April 2010 heraus. (Spiegel 19, 10.5.10, 64; Ordner Lebensmittel; Greenpeace-Magazin 6, 2010, 30).

Dioxin in Mozzarella-Käse aus Süd-Italien

In mindestens 25 Käsereien im süditalienischen Kampanien wurden erhöhte Konzentrationen von Dioxin in Mozzarella gefunden. Die Werte lagen teilweise etwas über den Grenzwerten. Als Ursache wird vermutet, dass Büffel verseuchtes Gras in der Nähe illegaler Mülldeponien gefressen haben. Hintergrund ist der Müllnotstand in Neapel und Umgebung, in dessen Folge Giftstoffe wie Dioxin in die Nahrungskette gelangten. Die illegalen Mülldeponien werden häufig angezündet und brennen dann monatelang. Hintergrund ist die illegale Müllentsorgung durch die Mafia. Die EU-Kommission prüft ein Einfuhrverbot für „Mozzarella di Bufala“ aus der Region (WT, 28.3.08, dpa; Ordner Lebensmittel).

Die Leber von Fischen, besonders des Dorsches, ist offenbar hoch mit dioxinartigen Stoffen (TCDD, PCB u.a.) belastet und überschreitet die gültigen Grenzwerte teilweise erheblich, wie die Organisation Foodwach bei Produkten der Fa. Rügenfisch feststellte (S. 60).

Lachse und Heringe aus der zentralen und östlichen Ostsee sind – neben Quecksilber - mit erhöhten Mengen Dioxin belastet. (WT, 9.5.09, Angelika Eder).

Dioxin in Schafleber: Das rheinland-pfälzische Verbraucherministerium in Mainz hat vor dem Verzehr von Schafleber gewarnt, weil in diesen festgelegte Grenzwerte für Dioxin und dioxinähnliche Stoffe häufig überschritten waren. Dies haben bundesweite Untersuchungen ergeben. Das Fleisch von Schafen könne angeblich dennoch verzehrt werden. (dpa, 25.11.09, WT; Ordner Lebensmittel).

Folge: hohe Dioxin-Aufnahme durch Lebensmittel

1994 betrug die mittlere tägliche Aufnahme von Dioxin über Lebensmittel 2,3 Picogramm Toxin-Äquivalente pro kg Körpergewicht (pg TE/kg) und damit mehr als das Doppelte des Zielwertes der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Dioxine von 1992. Außerdem sind die Dioxin-Konzentrationen in der Muttermilch erheblich höher als in Lebensmitteln des Marktes, was auf den bekannten Anreicherungseffekt bei chlorierten Kohlenwasserstoffen zurückzuführen ist. 1997 betrug die Tagesaufnahme von Dioxin bei Kindern bis 5 Jahren folglich 2,6 pg TE/kg. (gsf-Broschüre mensch + umwelt 14, 2000, 20).

Zu Dioxin kommt meist auch PCB (polychlorierte Biphenyle)

Das Bundesgesundheitsamt teilte am 11.6.99 in Bonn mit, dass es Hinweise gebe, dass dioxin-verdächtige belgische Lebensmittel auch PCB-belastet seien. Nach Bundesgesundheitsministerin Fischer sei die Information der belgischen Behörden „sehr langsam“ gewesen. Sie führte die Lebensmittelskandale auf bestimmte Formen industrieller Landwirtschaft zurück. „Es bestehe kein Anlass zur Panik“, so die Grünen Ministerin im Dienste der Beschwichtigung und Verdummung. Nach Analysen belgischer Behörden mit Bruteiern wurden PCB-Werte gefunden, die den Lebensmittel-Grenzwert um das 65-fache überschritten.

In Nordrhein-Westfalen und Hessen wurden Geflügelspieße und Hühnereier mit zusätzlicher PCB-Belastung entdeckt. In Wiesbaden war PCB in einem Geflügel-Hamburger enthalten. (siehe auch WK, 22.6.99).

Im Mai 2000 ging es mit PCB in Futtermitteln in Belgien richtig los: In etwa 200 belgischen Landwirtschaftsbetrieben wurde PCB-verseuchtes Futtermittel gefunden, das aus einem Futtermittelbetrieb im südbelgischen Feluy stammen soll (WK, 22.5.00, dpa). Daraufhin wurden die 200 Ställe vom belgischen Landwirtschaftsminister versiegelt. Ursache soll Transformatorenöl sein, das den Futtermitteln zugesetzt wurde. Die PCB-Grenzwerte seien 100-fach überschritten worden. (WK, 12.6.99: Nach Dioxin nun Hinweise auf PCB in Lebensmitteln und: WK, 14.6.99 (dpa): PCB in Eiern und Geflügelspießen)

Nach Angaben von Thilo Bode von Foodwatch e.V. dürfen krebsauslösende Stoffe wie PCB ganz legal den Futtermitteln zugemischt werden (GLS Bankspiegel 3, 2004, 29).

In den 90-er Jahren wurden bei Schlachttieren und in der Milch aus Öko-Betrieben erhöhte PCB-Werte gefunden. Ursache: Sisal-Hanfgarn aus Ländern der „DrittenWelt“ war mit PCB-haltigen Ölen imprägniert worden, um es für die Heuballen-Bindemaschinen weichzumachen. Über die Heuballen gelangte PCB in die Nahrungskette. Die Belastung des Heus war so hoch, dass mehrere Betriebe Monate lang geschlossen werden mussten. (Broschüre „mensch + umwelt“, gsf, Nr. 14, 2000, „Nahrungsmittel…“ , S. 16ff.)

Zu den Maßnahmen der Behörden: Der ständige Veterinärausschuss der EU billigte am 22.4.99 einen Test- und Kontrollplan der belgischen Behörden, mit dem die Folgen der Verseuchung durch Messungen kontrolliert werden sollen. Wenn die Tests keine Verunreinigungen mehr anzeigten, würden die Sanktionen gegen Belgien wieder aufgehoben (FR, 24.6.99, dpa). Auch in Hessen soll die Qualität der Lebensmittelüberwachung erhöht werden, so die Sozialministerin Mosiek-Urban (FR, 24.6.99, Matthias Bartsch). Die Stellenbewirtschaftung solle „gelockert“ werden.

Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen dem Vorkommen von PCB und Dioxinen in Rindfleisch in Belgien und der dort erhöhten Zahl von BSE-Fällen bei Rindern. (Schepens et al., 2001). Eine direkte BSE-Auslösung durch PCB und Dioxine wird zwar nicht angenommen, aber eine sogenannte „beitragende Ursächlichkeit” wäre möglich. In Belgien zum Export bestimmte Proben von Hühner- und Schweinefleisch enthielten zu 12,1 Prozent mehr als 50 ng/g Fett PCBs und zu 6,5 Prozent mehr als 20 ng/g Fett DDT und dessen Metaboliten. Die Schadstoff-Belastung stamme teilweise von importiertem Tierfutter wie Fischmehl und Getreide und zu einem anderen Teil aus recyceltem Fett.

(Schepens, P.J.C., et al.: Surprising findings following a Belgian food contamination with polychlorbiphenyls and dioxins. Environ. Health Perspect. 109 (2001) 101-103, in: Zeitschr. F. Umweltmed. 2, 2001, 76).

Kurze Zusammenfassung und Kommentar: Die Lebensmittelbelastungen mit chlorierten Dioxinen, Furanen und polychlorierten Biphenylen sind systembedingt: Die Chemieindustrie produziert ständig chlorierte Kohlenwasserstoff-Produkte, wie Flammschutzmittel, Pestizide, PVC-Bodenbeläge und Baustoffe, und „entsorgt“ damit das giftige Chlor, das bei der Herstellung von Seifen und Waschmitteln anfällt. Als Nebenprodukte entstehen zwangsläufig die hochgiftigen Dioxine. Diese gehören zum so genannten „Dreckigen Dutzend“ der giftigsten Stoffe, die seit den 1990-er Jahren in der EU verboten sind. Lücken im Futtermittelgesetz erlauben sogar die Entsorgung von Giftstoffen in Futtermitteln für die Nutztierhaltung, die damit in die Nahrungskette gelangen und in der Bevölkerung „verdünnt“ werden. Dioxine entstehen außerdem im Abgas der Müllverbrennungsanlagen.

Da diese Stoffe chemisch sehr stabil und gleichzeitig fettlöslich sind, reichern sie sich im Fettgewebe und besonders im Gehirn an. Dort stehen sie in Verdacht, chronisch degenerative Hirnkrankheiten, also die Demenz, zu verursachen.

Die rasante Zunahme der Demenzkrankheiten in den letzten Jahren beruht nicht nur auf der Zunahme des Altenanteils der Bevölkerung, sondern auf der schleichenden chronischen Vergiftung durch langlebige neurotoxische Chemikalien. Chlorierte Dioxine sind also viel giftiger, als die Behörden bei ihren Abwiegelungsmanövern weismachen wollen. Die Verdummungstaktik von Industrie und Behörden soll das Gefahrenpotenzial von Dioxin und die Verursacher der Schweinerei, darunter die profitorientierte Chemie-Industrie, verschleiern.

Literatur:

Die Angaben beziehen sich auf Presse-, Radio-, Fernseh-Meldungen vom 2.-6.Juni 1999 zum 11. Dioxin-Skandal in Belgien, Juni ‘99: Spiegel 23, 7.6.99, S. 68; dpa-Meldungen in Wiesbadener Kurier (WK), 7.6.99, und 9.6.99, 12.6.99, Spiegel 24, 14.6.99, Natur + Kosmos 8, 1999, 15, nach U. Pollmer, sowie vielfältige Pressemeldungen bis Anfang 2011)

Buch: Hill, H.U.: Umweltschadstoffe und Neurodegenerative Erkrankungen des Gehirns (Demenzkrankheiten). 2. Aufl. 2010, Shaker-Verlag Aachen, ISBN 978-3-8322-9503-5).

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