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Frauen in Bewegung (04/2010) | Drucken |  E-Mail
Barbara Schulz   
01.04.2010

Quote
Indien wird voraussichtlich bei den nächsten Parlamentswahlen eine Frauenquote einführen. 33 % der Parlamentsmitglieder sollen weiblich sein. Gegenwärtig sind 59 von 545 Abgeordneten im Unterhaus weiblich, im Oberhaus 21 von 248. Es ist wahrscheinlich, dass die Geschlechterquotierung eher höherkastige, reiche Frauen begünstigt, aber dennoch sehen Frauen in Indien wie die Schriftstellerin Arundhati Roy darin einen wichtigen Schritt.

Im Irak soll der Frauenanteil im Parlament 25 % betragen. Jedes vierte Mandat an eine Frau? In Wahlversammlungen konfrontierten sich Frauen mit den Problemen. Auch hier ist es ein kleiner Schritt, der erstarrte Verhältnisse aufbrechen könnte.
Auf einer anderen Ebene will die Telekom bis 2015 in ihren oberen und mittleren Führungsstrukturen 30 % Frauen beschäftigen. Dabei wird bedacht, dass es Verbesserungen für die Vereinbarung von Beruf und Privatem geben muss. Hier liegt der eigentliche Fortschritt!
Prekariat
2009 hatten 8,2 Millionen Frauen in der Bundesrepublik einen Vollzeitjob, 640 000 weniger als vor 10 Jahren. 1,1 Millionen Frauen nahmen eine Teilzeitarbeit auf, die Zahl der Leiharbeiterinnen verdoppelte sich, und die befristeten Verträge wuchsen von 1998 bis 2008 um 40 % auf 2,4 Millionen. Auch Minijobs werden großenteils von Frauen übernommen. Im Textil- und Gaststättengewerbe, wo der Frauenanteil bei 60 % liegt, gibt es Stundenlöhne zwischen 10 und 13 Euro, im Baugewerbe und der Mineralölverarbeitung, wo die Männer dominieren, zwischen 15 und 30 Euro. So sind 54 % der mit Hartz IV Aufstockenden weiblich.
Ehe als Prostitution
Ägyptische Behörden versuchen, gegen die Urfi-Ehe vorzugehen. Diese nach islamischem Recht geschlossene Ehe auf Zeit, bei der die Braut Geld erhält, führt dazu, dass Eltern ihre minderjährigen Töchter z. B. wohlhabenden Urlaubern aus den Golfstaaten überlassen. So eine Urfi-Ehe kostet etwa 1.300 Euro, 10.000 ägyptische Pfund. Dabei wird das Heiratsalter von 18 Jahren (vorher 16) nicht immer beachtet. Die Staatsministerin für Familie und Bevölkerungsfragen Muschira Chattab meint: „Das ist ein Verbrechen, das wir ahnden müssen“.

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