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Anschrift des RSB in Berlin:

RSB Berlin
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin



Antikapitalistische Partei in Frankreich gegründet!
Europas Linke im
Umbruch?
Diskussions- und Informationsveranstaltung zur Gründung der NPA


mit Bernard Schmid (Journalist und Aktivist aus Paris)
Moderation: Michael Prütz

Datum:
Freitag, 20. Februar 2009, 19 Uhr
Ort:       Werkstatt der Kulturen,
              Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln,
              U-Bhf. Hermannplatz

Veranstalter: BASG, Salz e.V., isl, RSB/IV. Internationale


Film & Diskussion
Strike Bike - Eine Belgschaft wird rebellisch

Wann? Donnerstag, 08. Mai 2008, 19.00 Uhr (pünktlich)
Wo?      Mehringhof, Versammlungsraum
               Gneisenaustraße 2a,
               (U-Bahn  „Mehringdamm“)

Mehr Infos zum Film hier.


Film & Diskussion
Bahn unterm Hammer
Über die Bestrebungen zur Privatisierung der Bahn und den GDL-Streik


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Die Bahn an die Börse! Die Bahn zum internationalen Logistikkonzern umbauen! So schallten die Trompetentöne von Bundesregierung und ihrem DB-Chef Mehdorn. Viele glauben seit dem SPD-Parteitag die Privatisierung sei vom Tisch. Irrtum! - Der Ausweg für die Bahnprivatisierer: Das Holding-Modell. Über die Trennung von Netz und Betrieb soll es der endgültigen Zerschlagung der Bahn die Tür öffnen! Die  Kampfbereitschaft der KollegInnen des Fahrpersonals gefährdet dies und muss aus Sicht von Kapital und Regierung ohne weitere Streiks beendet werden.  Daher Mehdorns plötzliche Bereitschaft, einen eigenständigen Tarifvertrag zu verhandeln! Dies allein ist schon ein Erfolg des bisherigen Arbeitskampfes!

Bei vielen Mitgliedern in den DGB-Gewerkschaften findet der eindrucksvolle Kampf der GDL-KollegInnen, die ein hohes persönliches Risiko eingehen, viel Unterstützung und Bewunderung. Viele hoffen, dass nach so vielen Abwehrkämpfen der letzten Jahre diese Streikbewegung eine Wende und einen Durchbruch bringt.

Nachdem wir den Film angeschaut haben, wollen wir uns an diesem Abend mit den verschiedenen Privatisierungsmodellen beschäftigen, dem Arbeitskampf sowie der daraus sich abzeichnenden gesellschaftlichen Perspektiven, nicht nur – aber auch – in ökologischer Hinsicht. Stichwörter: Ausbau der Bahn, Gütertransport von der Strasse auf die Schiene, statt Treibhausgase Kohlenstofffreie Wirtschaft und Energieeinsparung!

Wann? Freitag, 14. Dezember 2007, 19.00 Uhr
Wo?      Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin
               Vorderhaus, 1.Etage, Raum 3 Greifswalder Str.4,
               (Tram M4 „Am Friedrichshain“)



Vortrag & Diskussion
Ernesto Che Guevara
zur Aktualität seines revolutionären Humanismus und Internationalismus


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Am 9. Oktober 1967 wurde Ernesto Che Guevara ermordet. 40 Jahre danach existiert gerade bei uns in den westlichen Ländern ein immer unpolitischeres und verzerrtes Bild des Che. Oft wird er als hoffnungsloser Abenteurer dargestellt, sowie post mortem als Model für u.a. Wodka und Zigaretten.

Tatsächlich war der Che aber in Cuba und in ganz Lateinamerika eine Leitfigur, in der übrigen Welt ein Symbol für den kompromisslosen Kampf gegen den Imperialismus und für die Einheit von Reden und Handeln wie kein Zweiter seiner Zeit. Im Frühjahr 1965 hatte er alle Ämter niedergelegt, die er nach der siegreichen Cubanischen Revolution übernommen hatte, und ging mit anderen RevolutionärInnen zuerst nach Afrika und dann nach Bolivien, um die Permanente Revolution voranzutreiben, ohne die sich seiner Auffassung nach der Sozialismus weder in Cuba entwickeln konnte noch anderswo. Deshalb sein Aufruf  „Schafft zwei, drei, viele Vietnams“ Für die stalinistische Zwangsjacke der These vom „Sozialismus in einem Land“ war 1967 in der berühmten Botschaft von Che an die Tricontinentale kein Raum.

Sein Menschenbild des revolutionären Humanismus und sein Internationalismus auch im Einsatz für die Blockfreien Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, des Trikont, sind Thema einer Veranstaltung:

Wann? Freitag, 02. November 2007, 19.00 Uhr
Wo?      Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin
               Vorderhaus, 1.Etage, Raum 3 Greifswalder Str.4,
               (Tram M4 „Am Friedrichshain“)


Buchvorstellung
Trotzkisten gegen Hitler

Wann?   Mittwoch, 19.09.2007 um 19:00 Uhr
Wo?        Haus der Demokratie und Menschenrechte,
                 Vorderhaus, 1.Etage, Raum 3,
                 Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
                 Haltestelle Tram M4 „Am Friedrichshain“

In der bürgerlichen Geschichtsschreibung kommt die Widerstandstätigkeit linker antikapitali-stischer Kreise gegen den Faschismus fast nicht vor. Neben Scholl, Bonhoeffer, Stauffenberg und Co. – so unterschiedliche ihre Motive gewesen sind – gab es allerdings eine umfangreiche Betätigung revolutionärer Strömungen gegen das NS-System.

Das Buch „Trotzkisten gegen Hitler“ beleuchtet die Aktivitäten der Mitglieder linkskommuni-stischer Oppositionsströmungen (LO) in der westdeutschen KPD. Untersucht wird die beson-dere Praxis dieses Teils des Widerstands, die sich auch aus den  politische Differenzen zur KPD-Mehrheit erklärt. So trat die trotzkistische LO in der KPD entgegen dem stalinistischen Dogma für eine Einheitsfrontpolitik aller ArbeiterInnen gegen den Nationalsozialismus ein. Mitglieder einer westdeutschen LO-Kampfgruppe leisteten am Tag der Reichstagswahl 1933 bewaffneten Widerstand gegen SA und Polizei. Der Schwerpunkt der trotzkistischen Wider-standstätigkeit lag in Betrieben, Kirchenkreisen und legalen bürgerlich-jüdischen Organisatio-nen. Ende 1935 konnte die Gestapo viele Widerstandsstrukturen zerschlagen, danach ging der Kampf u.a. in Zuchthäusern und KZ`s weiter, wobei die Frauen eine wichtige Rolle spielten. Maßgebliche Trotzkisten wurden in Strafbataillonen und KZ`s ermordet; nur wenige Überle-bende sorgten 1945 für einen Neuanfang.

Der Autor stellt an diesem Abend sein Buch und die Geschichte dieses Teils des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus vor. Die Untersuchung stützt sich u.a. auf bisher ungenutztes Quellenmaterial. Im Anschluss bleibt Zeit für Fragen und Diskussion.

Peter Berens ist Historiker und lebt in Oberhausen. Er ist Mitglied der IG Metall und revolutionärer Sozialist.

Letzte Aktualisierung ( 03.02.2009 )
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