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Frauen in Bewegung 04/2008 | Drucken |  E-Mail
Barbara Schulz   
01.04.2008
Bundesrepublik: Statistik
Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist 2007 auf 117 000 gesunken. Dabei wurden 97% der Abbrüche nach den Beratungsregeln, die übrigen aufgrund medizinischer oder kriminologischer Indikation durchgeführt, davon 10% mit Mifegyne.
Ebenso wird mit einer Steigerung der Geburtenrate gerechnet. Mit dem Elterngeld hat sich die Zahl der Männer, die eine Auszeit nehmen, gesteigert. Die Rate schwankt zwischen 15,1% in Bayern und 7% im Saarland. Allerdings dauert das Engagement der Männer zumeist nur 2 Monate.
Nach Angabe der Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ ist in Europa Gewalt die größte Gefahr für Gesundheit und Leben der Frauen – noch vor Krebs und Autounfällen zusammen. In Deutschland sei jede vierte Frau schon einmal von häuslicher Gewalt betroffen gewesen.    
Türkei: Kopftuch
Nachdem durch das Parlament das Kopftuchtragen an Universitäten zugelassen wurde (s. Avanti 152), gibt es jetzt heftige Streitigkeiten. Eine Verfassungsbeschwerde der Opposition ist anhängig, der Generalstaatsanwalt nimmt die Entscheidung zum Anlass, ein Verbotsverfahren gegen die AKP und damit Premier Erdogan einzuleiten. Erdogan habe eine „geheime Agenda“, die schleichende Islamisierung der Türkei und die Aufhebung der Trennung von Religion und Staat. Das Kopftuch ist das – deutbare – Symbol.
Iran: Kopftuch als Chance?
Shirin Ebadi, Rechtsanwältin im Iran und Friedensnobelpreisträgerin, äußert zwar, dass sie gegen das Kopftuch sei, dass es aber auch eine Chance gebe. Im Iran gibt es eine Vielzahl von Studentinnen, die selbstverständlich das Kopftuch tragen. Ebadi sieht es als eine Art Symbol für das „Wohlverhalten“ der jungen Frauen, die zum Teil vom Land an die Universität kommen und mit dem Kopftuch zeigen, dass sie sich an die traditionellen Ehrvorstellungen halten wollen. Es erleichtert – nach Ebadi – im Iran, Bildung zu erwerben. Die Hoffnung auf gesellschaftliche Veränderungen wird mit der Frauenbewegung verbunden.
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