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Frauen in Bewegung 11/2007 | Drucken |  E-Mail
Barbara Schulz   
01.11.2007

Saudi-Arabien
„Unsere Omas durften auch Kamel reiten“, meint Wajeha al-Huwaider, die sich stark macht für Women´s Right to Drive Cars. Das Recht, Auto zu fahren, steht auch symbolisch für die Rechte der Frauen, die in Saudi-Arabien, strikt getrennt von Männern, durchaus berufstätig sein können. Wajeha al-Huwaider richtete eine Petition an König Abdullah, die immerhin 700 Unterschriften trägt. Frauen können keine eigenen Entscheidungen treffen. Zu allem brauchen sie eine männliche Erlaubnis. Wajeha al-Huwaider geht sogar soweit, dass sie meint, Väter und Brüder verhinderten Heiraten, um die Einkommen gut verdienender Töchter und Schwestern zu nutzen!
Schöne alte Welt
Christa Müller, familienpolitische Sprecherin der Linkspartei im Saarland, verstrickt sich immer mehr in Vorstellungen, die wahrlich antiquiert sind. Ihre Rückgriffe führen zu merkwürdigen Äußerungen darüber, wie es früher war. „Da gab es ein Hausfrauenethos… Die Wohnung muss sauber sein, die Frau sieht gepflegt aus… Die Kinder waren gut ernährt und gesund“ usw. Und die Kosten für die Ausbildung amortisieren sich, indem Frau ihre „intellektuelle Bildung“ bei den Hausaufgaben an das Kind weitergibt. Das in Chrismon veröffentlichte Gespräch mit Silvana Koch-Mehrin nimmt geradezu groteske Züge an. Mensch denkt, Christa Müller habe noch keinen Gedanken an einen Hartz IV Haushalt verschwendet. Erinnert sich noch jemand an das Myrdalsche 3-Phasenmodell? Wer erreicht die 3. Phase oben auf der Stufenleiter?
Kitas und Krippenspiel
Eine Studie der GEW über ErzieherInnen (2000 Befragte) zeigt unter anderem, dass das große I eigentlich überflüssig ist, nur 3 % waren männlich. Allgemein sind Erziehende in den Kitas mit ihrem Beruf zufrieden. Sie arbeiten in der Mehrzahl nach dem vorgegebenen Kita-Bildungsplan. Sie bilden sich fort. Zugleich wird aber deutlich, dass sich in Großstädten bereits ein Mangel an Fachkräftenachwuchs zeigt. Besonders im immer noch recht gut ausgestatteten Osten steht ein Notstand bevor, da viele ErzieherInnen vor dem Rentenalter stehen. Wie schon oft erwähnt, zeigt sich, dass bei dem von der Leyenschen Krippenspiel die höchste Hürde weitgehend übersehen wird. Um 2013 die Zahl von 80 000-100 000 zusätzlichen Erziehenden zu haben, müsste sich einiges bewegen, insbesondere, wenn die von vielen gewünschte Akademisierung der Ausbildung ernst genommen wird.

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