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Stoppt den Aufmarsch der NPD zur Fußball-WM! | Drucken |  E-Mail
RSB Oberhausen   
14.06.2006
Wie vor 1500 Jahren im alten Rom der Caesaren lautet auch heute das Motto der Herrschenden immer noch „Brot und Spiele“. Für das Kapital ist die WM ein riesiges Geschäft. Die Regierung hofft, neues Ansehen zu gewinnen. Um die Menschen von ihren Alltagsnöten abzulenken, sollen nicht die Besten gewinnen, sondern „die Deutschen“. Der Nationalismus bietet der NPD erst die Möglichkeiten für ihr Auftreten.

Die WM ist unsozial

Die meisten Karten für die Weltmeisterschaft haben Unternehmen gekauft, die sie an Geschäftspartner verschenken. Sicherlich kann sich auch ein Facharbeiter oder eine Sekretärin eine Eintrittskarte leisten. Aber für einen Erwerbslosen wird der Besuch eines WM-Spiels zur Klassenfrage. Denn welcher Hartz IV-Empfänger mit 345 Euro plus Warmmiete kann sich schon ein WM-Ticket für die Schalke-Arena leisten?

„Brot“ und Spiele?

Mit der Massenarbeitslosigkeit können die Herrschenden den Broterwerb für viele kaum noch sichern. Die Stadt Gelsenkirchen hat eine Erwerbslosenquote von 20,6%, fast doppelt so hoch wie die der Bundesrepublik. Die Unternehmer schlossen viele Betriebe, entließen Arbeiter und Angestellte. Der Staat drängte sie mit Hartz IV in Armut. Menschen suchen in Abfalltonnen nach Pfandflaschen und Eßbarem, um überleben zu können.

Ohne demagogisch auf die soziale Frage einzugehen, könnte die NPD kaum jemanden gewinnen. Um die Lohnabhängigen zu spalten, fordert sie Arbeitsplätze für Deutsche und die Besteuerung ausländischer Milliardäre. Tatsächlich wird die NPD mehr und mehr zur Partei der kleinen, mittelständischen Geschäftsleute, die zwischen ArbeiterInnenklasse und KapitaleignerInnen zerrieben werden. Zudem ist die NPD stark vom Verfassungsschutz – das heißt dem Staat – unterwandert. Sollte das kapitalistische System in eine Existenzkrise geraten, dann wird sich die NPD zu seinem Retter aufspielen und offen gegen die Arbeiter­Innenbewegung vorgehen.

In diesem Land soll es an Geld fehlen?

Im Jahr 2003 gab es in der BRD 756.000 Millionäre (berechnet in US-$). Sie verfügten über ein Gesamtvermögen von 2,916 Billionen Dollar. Das waren fast 10 % aller MillionärInnen weltweit, mit einem Anteil von 10 % am Gesamtvermögen aller Dollarmillionäre auf diesem Globus (World Wealth Report 2004).

• Gesetzlicher Mindestlohn von 10 Euro in der Stunde! Mindesteinkommen 1500 Euro Brutto!

• Verbot von Entlassungen! Enteignung von Betrieben, die Gewinne machen und gleichzeitig Arbeitsplätze vernichten!

• 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich! Arbeitszeitverkürzung bis alle Arbeit haben!

Offenlegung aller Firmenkonten und Geschäftsbücher! Enteignung der 756.000 Dollarmillionäre!

Gleiche Rechte für alle! ArbeiterInnen aller Nationalitäten – ein Gegner, ein Kampf!

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