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Ernest Mandel:
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1.Mai 2006 in Leipzig: Aufstehen gegen die herrschenden Verhältnisse – Sitzenbleiben gegen Nazis | Drucken |  E-Mail
Korrespondentin   
01.06.2006
Nachdem bereits im letzten Jahr die geplante Nazi-Demonstration „gegen Kapitalismus, Globalisierung und die Agenda 2010“ wegen des entschlossenen Widerstands antifaschistischer Menschen nicht durchgeführt werden konnte, wollten die so genannten „Freien Kameradschaften“ um Christian Worch auch diesen 1. Mai wieder durch Leipzig marschieren.

 
Geplant war ein Sternmarsch zusammen mit Steffen Hupka, Ziel sollte - wie schon bei vorhergehenden Demonstrationen - der alternative Stadtteil Connewitz sein.
Verschiedene antifaschistische Bündnisse organisierten Gegenaktionen. Die insgesamt 12 000 GegendemonstrantInnen, ließen die angereisten Nazis durch eine Sitzblockade am Hauptbahnhof und dezentrale Aktionen im Leipziger Osten unverrichteter Dinge und mit Sonnenbrand vom Warten nach Hause fahren.
Fragwürdige Tradition
Erfreulich ist außerdem, dass es den Nazis nicht gelungen ist, den Tag politisch ganz für sich  einzunehmen - ein Großteil der AntifaschistInnen beteiligte sich in einem starken und kämpferische Block an der 1.Mai-Demonstration der IG-Metall.
Es war bereits der 15. Worch-Aufmarsch in Leipzig seit 1. September 2001 und der vierte Versuch nach Connewitz zu marschieren - und jedes Mal hatten die Nazis seit dem 3. Oktober 2004 nur Misserfolge zu verbuchen. Nach dieser erneuten Schlappe der Faschos ist zu bezweifeln, dass die Ankündigung der NPD, zum WM-Spiel des Iran in Leipzig eine Demonstration in Solidarität mit dem Holocaust-Leugner Ahmadinedschad zu veranstalten, so ernst gemeint ist.
Leider stellt Leipzig damit aber nicht den Regelfall dar: Zeitgleich fanden bundesweit mindestens sechs Naziaufmärsche von NPD und „Freien Kameradschaften“ statt. In Magdeburg konnten die Nazis nicht gestoppt werden und sogar in einigen Leipziger Vororten marschierten Nazis ungestört.


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