 | Dieses Heft 31 der internationale theorie (Heft III der Reihe Warum wir den Sozialismus wollen) enthält zwei Texte: - einen Beitrag zur aktuellen Frauenpolitik-Strategie Gender Mainstreaming.
- die Resolution der IV. Internationale: »Sozialistische Revolution und der Kampf für Frauenbefreiung«. Diese Resolution gab es bisher nur in der Entwurfsfassung als Frauenbroschüre der GIM (Gruppe Internationale Marxisten, Name der deutschen Sektion der IV. Internationale bis 1986). Diese 1978 erschienene Ausgabe ist seit langem vergriffen. Deshalb haben wir uns zu einer Neuausgabe entschlossen, und zwar in der Fassung, die auch auf dem Weltkongress der IV. Internationale angenommen wurde. Die ergänzenden Übersetzungen sowie die Überarbeitung der alten Übersetzung besorgte Daniel Berger.
Die Resolution »Sozialistische Revolution und der Kampf für Frauenbefreiung« wurde 1979 vom 11. Weltkongress der IV. Internationale beschlossen. Sie analysiert grundlegend und umfassend die Wurzeln und die Erscheinungsformen der Frauenunterdrückung und die Wege zur Befreiung der Frauen. Darüber hinaus entwickelt sie für die imperialistischen Gesellschaften, für den 1979 noch »real existierenden Sozialismus« und für die koloniale und halbkoloniale Welt ein Programm von Forderungen, mit dem die Frauenbefreiung zu verwirklichen ist. Der zweite Text dieses Theorie-Heftes ist ein Beitrag über die aktuelle Frauenpolitik-Strategie zur Durchsetzung der Gleichstellung der Geschlechter: Gender Mainstreaming (es gibt leider keinen passenden deutschen Ausdruck dafür). Gender Mainstreaming wurde 1995 auf der UN-Frauenweltkonferenz in Peking beschlossen. In der Folgezeit wurde die Politik des Gender Mainstreaming von den meisten UNO-Mitgliedsstaaten rechtlich verbindlich gemacht, darunter auch von der BRD. Der aktuelle Beitrag beschreibt zunächst kurz den aktuellen Stand der Frauenbefreiungsbewegung und stellt dann die Gender-Mainstreaming-Strategie und ihre Umsetzung bzw. Nicht-Umsetzung in der EU, in Schweden und in der BRD dar und analysiert ihren Wert für die Frauenbefreiung. Die redaktionelle Bearbeitung der beiden Texte besorgten John Andres und Barbara Schulz PDF-Version herunterladen | |
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