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Liebe Leserinnen und Leser,
die Berichterstattung über die Delegiertenkonferenz des RSB von Ende März/Anfang April verschieben wir auf die Juni-Ausgabe der Avanti. Da unterscheidliche Positionen eine ausführlichere Darstellung beanspruchen, wird sie wahrscheinlich umfangreicher als gewohnt ausfallen. Dafür bittet Euch um Verständnis
Eure Redaktion |
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01.05.2012 |
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Während er den 6. Mai als Termin für die Parlamentswahlen bekannt gab, betonte Premierminister Papademos, der Treuhänder der Troika von EU-IWF-EZB und des Kapitals, dass die Angriffe auf die Arbeitenden und die Jugend nicht nachlassen werden.
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Politisches Sekretariat des RSB
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01.05.2012 |
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Auch wenn sich die vertiefende Krise des Kapitalismus bisher nur indirekt in Deutschland bemerkbar macht: Niemand sollte die Augen davor verschließen, dass es auch bei uns recht schnell zu tiefen Einbrüche kommen kann. |
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K. Hasse
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01.05.2012 |
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Im Frühjahr 1972 wurde das Buch“ Grenzen des Wachstums“ veröffentlicht. Es erschien fast zeitgleich in rund 30 Sprachen und die Resonanz war gewaltig. Der Titel war auch gleichzeitig die zentrale Aussage des Buches. Das Wirtschaftssystem der westlichen Welt, das auf unbegrenztes materielles Wachstum und steigenden Rohstoffverbrauch setzt, wurde damit infrage gestellt.
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Jakob Schäfer
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01.05.2012 |
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Angeblich sollte im Öffentlichen Dienst dieses Mal alles anders werden: Man wolle Verluste bei den Realeinkommen aus der Vergangenheit wettmachen und auf jeden Fall einen Festbetrag durchsetzen. Nicht nur wurden diese Ziele weit verfehlt. Es stellte sich – so krass wie seit vielen Jahren nicht mehr – wieder heraus, wer das Haupthindernis für die Durchsetzung der Interessen der KollegInnen ist: die Gewerkschaftsbürokratie. |
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B. S.
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01.05.2012 |
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Wenn unter Frauen immer wieder eigentlich von Kindern geschrieben wird, so rechtfertigt sich das damit, dass in dieser unserer Gesellschaft Kinder immer noch weitgehend in das Ressort der Frauen fallen.
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Jakob Schäfer
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01.05.2012 |
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Nicht wenige der Gruppen und Organisationen, die zu den „Mai-Festspielen“ (Blockupy) in Frankfurt/Main aufrufen, stellen die „Macht der Banken“ in den Mittelpunkt. Sie folgen damit einer weitverbreiteten Stimmung, dass „die Banken an allem Schuld sind“ und dass deren Macht gebrochen werden müsse. Doch weder sind die Banken Urheber der Krise, noch folgt aus dem „Banken-Bashing“ eine zielführende politische Schlussfolgerung. |
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Guenther Sandleben
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01.05.2012 |
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Dass Banken als besonders mächtig gelten und dafür gescholten werden, hat viel mit ihrer Funktion und ihrer besonderen Stellung in der Wirtschaft zu tun. Banken sind nicht einfach nur eine Verwertungssphäre des Kapitals, ein Wirtschaftszweig unter anderen. Sie stellen einen gemeinsamen Bezugspunkt für alle dar, indem sie für die gesamte Gesellschaft den Zahlungsverkehr abwickeln, deren Gelder einsammeln und diese zu großen Massen konzentrieren, sodass statt des einzelnen Geldverleihers die Banken den Kredit vergeben. |
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Jakob Schäfer
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01.05.2012 |
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Ein wesentlicher Grund für die Fehleinschätzung der Macht des Bankenkapitals und der Finanzmärkte liegt darin, dass dabei die dort gehandelten (Geld)beträge als reales Kapital angesehen werden und nicht als eine Doppelung des real existierenden Kapitals.
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B. B.
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01.05.2012 |
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Radikalere Aktionsformen, radikale Inhalte und eine neue Generation, die die Aktionen trägt – die Antikrisenproteste unterscheiden sich erheblich von der früheren Bewegung gegen sozialen Kahlschlag. Werden sie sich zu einer neuen Bewegung verstetigen können? |
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Harry Tuttle
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01.05.2012 |
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Nach den ersten schnellen Erfolgen der arabischen Revolten hat ein zäher Machtkampf begonnen. Doch ungeachtet mancher Rückschläge und Gefahren – eine Rückkehr zu den alten Verhältnissen wird es nicht geben. |
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Horst Winz
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01.05.2012 |
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Dass seit Jahrtausenden Kriege geführt werden ist eine Binsenweisheit, auch die Tatsache, dass jeder Krieg ein Krieg um Märkte, Ressourcen und Profit ist. Ebenso Legion sind die Gedichte, die sich gegen diese scheinbar legitimierten Massaker richten.
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