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06.01.2010 |
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Wir – damit meine ich die MarxistInnen, die ÖkosozialistInnen, die radikalsten AktivistInnen der Bewegung für Klimagerechtigkeit – waren recht pessimistisch in Bezug auf die so genannte Klimakonferenz der Vereinten Nationen, und wir hatten vorausgesehen, dass die Konferenz in Kopenhagen scheitern würde. Unser Argument war, dass das kapitalistische System keine anderen Kriterien kennt als schrankenlose Akkumulation, größere Ausdehnung und höhere Profite und dass es von daher unfähig ist, die notwendigen Mindestmassnahmen zur Vermeidung eines katastrophalen Klimawandels zu ergreifen. Und weil wir wussten, dass die große Mehrheit der „Großen der Welt“, die nach Kopenhagen kommen, nichts anderes sind als treue Diener der kapitalistischen Interessen, hatten wir gedacht, bei der Konferenz würden lediglich vage Versprechen in Bezug auf eine Verminderung der CO2-Emissionen um 50 % bis 2050 herauskommen. Mit einem Wort, wir hatten geglaubt, der Berg von Kopenhagen würde eine Maus gebären. |
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06.01.2010 |
Erklärung der TeilnehmerInnen des Klimaforum09 in Kopenhagen (18.Dez.09) Zusammenfassung
Es gibt Lösungen für die Klima-Krise. Was die Menschen und der Planet brauchen, ist eine gerechte und nachhaltige Veränderung unserer Gesellschaften in eine Form, die das Überleben aller Menschen sicherstellt und einen fruchtbaren Planeten und ein erfüllteres Leben für künftige Generationen ermöglicht.
Wir, die TeilnehmerInnen, Communities und sozialen Organisationen des Klimaforum09 in Kopenhagen rufen jede Person, Institution, Organisation und Regierung auf, zu dieser notwendigen Veränderung beizutragen. Dies wird keine leichte Aufgabe sein. Die Krise von heute hat ökonomische, soziale, umweltabhängige, geopolitische und ideologische Aspekte, die einander in Hinblick auf die Klimakrise sowohl beeinflussen als auch verstärken. Deshalb fordern wir folgende dringende Klima-Maßnahmen: |
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Thadeus Pato
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01.01.2010 |
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Mal ehrlich: War eigentlich von der Klimakonferenz in Kopenhagen ein wirklicher Durchbruch beim Kampf gegen den Klimawandel zu erwarten gewesen? |
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Korrespondentin Oberhausen
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01.01.2010 |
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Ca. 350 AtomkraftgegnerInnen demonstrierten am 20. Dezember 2009 bei Schnee und eisiger Kälte am Brennelemente-Zwischenlager gegen die demnächst geplanten Atommülltransporte nach Ahaus und für den sofortigen Atomausstieg.
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Thadeus Pato
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01.01.2010 |
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Mal ehrlich: War eigentlich von der Klimakonferenz in Kopenhagen ein wirklicher Durchbruch beim Kampf gegen den Klimawandel zu erwarten gewesen? |
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15.12.2009 |
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Kopenhagen, 12. April 2049. Es war ein schöner kühler Frühlingsmorgen, die Temperatur stieg nicht über 42 Grad Celsius im Schatten... Flugblatt des Internationalen Ökosozialistischen Netzwerks (pdf)
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15.12.2009 |
Wachstum kann nicht mehr der Leitfaden ökonomischen Handelns sein, zumal nicht das Wachstum als Selbstzweck, das der kapitalistischen Produktionsweise innewohnt. Die Klimaziele des IPCC, des vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Weltklimarats, geben es vor; aber auch alle anderen Ressourcen sind endlich, manche gehen schon im Zeitraum von ein bis zwei Generationen zu Ende. Wird Minuswachstum jetzt zum Synonym für die drastische Senkung des Lebensstandards von vielen, damit es einige noch gut haben? Oder können, wie die Unternehmer und ihre Bundesregierung sagen, die CO2-Emissionen auch durch technologische Erneuerung, sprich Umstellung der Verbrennungsprozesse auf erneuerbare Energien, auf das geforderte Maß begrenzt werden? Für DANIEL TANURO führen beide Wege in die Sackgasse. Er fordert, die ökologischen und die sozialen Herausforderungen zusammenzudenken. Klimagerechtigkeit nennen es die einen, Ökosozialismus nennt es Tanuro.
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Karl Lindt
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01.12.2009 |
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Vor zwei Jahren hatten sich die UN-Staaten auf der indonesischen Insel Bali auf einen Verhandlungsfahrplan geeinigt, der im Dezember 2009 in der Unterzeichnung eines neuen Klima-Vertrages in Kopenhagen gipfeln sollte. Doch nun steht der Gipfel vor dem Scheitern.
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IV. Internationale
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01.12.2009 |
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Wir drucken im Folgenden den Text des Flyers, den die Sektionen der IV. Internationale bei den Protesten gegen den Klimagipfel in Kopenhagen verteilt haben.
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Karl Lindt
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01.11.2009 |
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Am 5. September demonstrierten 50 000 Menschen in Berlin gegen die Atompolitik der Herrschenden. Bis zu 1 500 Menschen begleiteten drei Wochen lang die Koalitionsgespräche von CDU und FDP mit Protesten gegen die Verlängerung der Laufzeiten.
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Karl Lindt
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01.11.2009 |
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In Kopenhagen treffen sich im Dezember diesen Jahres die Regierungen der UN-Staaten um ein Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zu verabschieden. Um den Protest gegen die desaströse Klimapolitik der Herrschenden auf die Straße zu bringen, haben sich international linke und linksradikale Strukturen aus Europa und Basisbewegungen aus dem Globalen Süden im Climate-Justice-Action-Netzwerk zusammengeschlossen.
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