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Thadeus Pato
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01.07.2010 |
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Das Geschrei ist groß: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko mit ihren unabsehbaren Folgen für das Ökosystem der Golfküste und weit darüber hinaus ist in aller Munde. Aber im Vertrauen auf das kurze Gedächtnis und das Verdrängungspotenzial der sogenannten Öffentlichkeit wird auf tatsächliche oder vermeintliche „Schuldige“ eingeprügelt und versucht, den Eindruck zu erwecken, dass derartige Desaster vermeidbar wären, wenn nur „verantwortungsvoll“ und „sorgfältig“ vorgegangen werde.
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Tim Nießner
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01.06.2010 |
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Die vom Ölmulti BP geleaste Bohrinsel Deepwater Horizon war am 22. April nach einer Explosion gesunken. Seitdem strömen täglich Hunderttausende Liter Rohöl aus mehreren Lecks in die See. Das Umweltdesaster im Golf von Mexiko zeigt die Notwendigkeit einer radikalen Wende in der Produktion von Energie und deren Verbrauch.
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Korrespondent Gronau
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01.04.2010 |
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Am 21. Januar 2010 um 14.30 Uhr kam es in der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau zu einem schweren Zwischenfall, bei dem ein 45-jähriger Arbeiter radioaktiv kontaminiert wurde (s. Avanti Februar 2010). Dies war der bisher schwerste Zwischenfall seit der Inbetriebnahme der Anlage im August 1985. Bereits seit 1987 gab es bei der von der Firma URENCO betriebenen Anlage zahlreiche Pannen und Zwischenfälle, weshalb die Menschen hier in der Umgebung von der „Pannen-UAA“ sprechen. |
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Hans-Ulirich Hill
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10.03.2010 |
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Wenn man die Auswirkungen der komplexen biochemischen Krankheitsmechanismen im Gehirn bei Patienten mit chronischen Hirnkrankheiten wie Demenz, chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS), Depressionen und Multipler Chemikalien-Sensitivität (MCS) genauer betrachtet, fällt auf, dass diese Mechanismen weitgehend ähnlich verlaufen und sich durch positive Rückkopplung selbst verstärken (Hill, 2009). |
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Weltkongress der IV. Internationale
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06.03.2010 |
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Die Konferenz in Cochabamba muss eine weitere Station im Kampf für eine antikapitalistische Antwort auf den Klimawandel werden. |
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Hans-Ulrich Hill
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01.03.2010 |
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Demenzkrankheiten gewinnen immer mehr an Bedeutung, weil ihre Häufigkeit seit einigen Jahren rasant steigt. Bis 2040 ist weltweit mit einer Zunahme um etwa das Vierfache bei den Menschen über 60 Jahren zu rechnen. Prognosen gehen von einer Verdopplung der Zahl der Demenzkranken alle 20 Jahre aus (Ferri et al., 2005). Diese Zunahme ist größer, als mit dem Anstieg des Anteils der alten Bevölkerung allein zu erklären wäre. |
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Karl Lindt
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01.03.2010 |
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Die Atomkonzerne und ihre Lobby haben sich durchgesetzt: Mitte Januar verständigten sie sich mit der Bundesregierung darauf, dass vorerst keines der 17 Atomkraftwerke in der BRD stillgelegt wird. Bundesumweltminister Röttgen scheint sich derweil gegen den Atomkurs der Regierung zu stellen. Doch was steckt wirklich dahinter?
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Korrespondentin Oberhausen
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01.02.2010 |
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Unter diesem Motto machten sich am Autobahn-Aktionstag AtomkraftgegnerInnen mit einem Autokorso auf den 170 km langen Weg vom Brennelemente-Zwischenlager Ahaus zum Kernforschungszentrum Jülich. Der Konvoi legte einen Zwischenstopp ein bei der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS) in Duisburg-Wanheim.
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Korrespondent Gronau
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01.02.2010 |
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Am 21.1.2010 wurde bei der Urenco, der Urananreichungsanlage in Gronau, ein 45jähriger Arbeiter verstrahlt. Er wollte Fässer reinigen. Aus einem Fass trat Uranhexafluorid aus, das hochgiftig und radioaktiv ist, und verseuchte den Arbeiter. |
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Thadeus Pato
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01.02.2010 |
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Kopenhagen zeigte, wenn es dazu noch eines Beweises bedurft hätte, die Unfähigkeit und den Unwillen der Industrie- und „Schwellen“länder, ihrer Verantwortung für die Bekämpfung des Klimawandels gerecht zu werden. Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, hat die Konsequenz daraus gezogen: Er will Druck von unten organisieren. |
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Daniel Tanuro
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06.01.2010 |
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Es war davon auszugehen, dass die Gipfelkonferenz der Vereinten Nationen nicht zu einem neuen internationalen Vertrag führen würde, sondern zu einer bloßen Absichtserklärung – einer mehr. Aber der Text, der am Ende der Versammlung verabschiedet worden ist, ist schlimmer als alles, was man sich vorstellen konnte: keine bezifferten Ziele der Emissionsverringerung, kein Bezugsjahr für die Messungen, keine Frist, kein Datum! |
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