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Clarissa Lang
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01.02.2009 |
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Auch in Deutschland entwickelt sich die Trilogie von Stieg Larsson zu einem Renner. Inzwischen ist auch der zweite Band als Taschenbuch verfügbar. Zeit also, sich auch an dieser Stelle mit ihm zu beschäftigen, nicht nur, weil dieser 2004 an einem Herzinfarkt verstorbene ex-Genosse sein Erbe der schwedischen Sektion der IV. Internationale vermachen wollte.
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Tom Bogen
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01.12.2008 |
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Nach seinem erfolgreichen Dokumentarfilm „We feed the world“ läuft Erwin Wagenhofers neues Werk „Let’s make money“ seit Ende Oktober in deutschen Kinos. Fast zeitgleich zur Finanzkrise setzt er sich darin mit dem Zusammenhang von internationalen Geldströmen und der ungleichen Entwicklung in der Welt auseinander. Ein Unterfangen, das nur mäßig gelingt. Wer Wagenhofers ersten Kinofilm gesehen hat, wird sich noch an die bis zum Horizont reichenden Gewächshäuser in der spanischen Region Almeria erinnern. |
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Artur Bakker
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01.11.2008 |
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Da sitzt man nun als Alt-68er angespannt im Kino und harrt der Dinge (ohne Cola und Popcorn). Seine eigene Geschichte, das Buch von Stefan Aust, die eigenen Erinnerungen an Erlebnissen und Bildern, die nicht weichen wollen, das Unbehagen über die Werbetrommel zu diesem Film (z. B. Baader Darsteller Bleibtreu bei dem sinnfreiesten aller Dampfplauderer JBK), all das und mehr im Hinterkopf.
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Heinrich Neuhaus
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01.09.2008 |
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Seit 40 Jahren steht der linke Mannheimer Liedermacher Bernd Köhler auf der Bühne. In dieser Zeit hat sich der seit den 70er Jahren auch als „Schlauch“ bekannte Künstler seine kritische Sichtweise bewahrt. Für Avanti sprach mit ihm Heinrich Neuhaus: "Bernd, von den ersten Akkorden auf der Gitarre 1965 bis heute hast Du – auch musikalisch – einen langen Weg zurückgelegt. Welches sind die entscheidenden Veränderungen seit damals?" Bernd Köhler: "Puhh, das ist ja gleich eine echt intergalaktische Frage. Ich denke, die Welt hat sich seit damals grundsätzlich und nachhaltig verändert. Leider nicht in dem Sinne, wie wir es vor 40 Jahren angedacht hatten. Die Marktmechanismen haben einmal mehr bewiesen, wie innovativ sie sind, wenn es darum geht, gesellschaftliche oder kulturelle Gegenbewegungen profitträchtig umzudrehen..."
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Walter Wiese
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01.07.2008 |
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Was sehen wir bei den olympischen Spielen? Menschen, die sich anstrengen, ihre Disziplin zu gewinnen, im Einzel- wie auch im Mannschaftssport, und jubelnde, häufig Nationalfahnen schwenkende Zuschauer. Mehr nicht? Ein Blick auf die Sportbekleidung der Sportler lässt mit geschultem Blick erkennen, von welcher Firma er sein Outfit bezieht. Bei „mäßigen“ Leistungen eines Sportlers, die sich auf das frühe Ausscheiden in der Qualifizierung auswirken, ist zumeist spürbar, wenn er aus einem armen Lande kommt. Erkennbar ist auch noch das Herkunftsland der Sportler, was wichtig ist, damit man nicht vergisst, wer zu „uns“ gehört. |
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Y. Guimbert und L. Laufer
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01.04.2008 |
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„It’s a free world“ – der neue Film von Ken Loach irritiert die Kenner dieses Genre, wechselt die Protagonistin des Films doch ins Lager der Feinde der Arbeiterklasse. Ein Interview, das wir unserer französischen Schwesterzeitung rouge entnommen haben. |
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J.A.
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01.01.2008 |
Kaum war die Sowjetunion untergegangen, wurde in den USA schon von konservativen Intellektuellen das Ende der Geschichte verkündet; die Gegenwart, so hieß es, verlängere sich unendlich in die Zukunft.
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Philipp Xanthos
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01.11.2007 |
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Zur Zeit läuft auf den öffentlichen Programmen eine Dokumentation über linke Oppositionelle in der DDR. Die Reportage „Sechs Freunde und ein Spitzel“ des WDR versucht, das tragische Schicksal einer konspirativen Gruppe in der DDR in den 70er Jahren darzustellen. Die einzelnen Mitglieder werden portraitiert von Inga Wolfram, deren Ehemann Klaus auf Grund seines analytischen Geschicks der führende Kopf der Gruppe war. |
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Walter Wiese
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01.10.2007 |
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Das Thema ist momentan in vieler Munde. Ist doch gerade die Sommerzeit die „Sportzeit“ schlechthin: Leichtathletik, Radfahren… Die Berichterstattung ist entsprechend ausgeweitet, wenn sich nicht gerade mal die öffentlich-rechtlichen TV-Sender ARD und ZDF kurzfristig moralisch empören und die Berichterstattung abbrechen (so bei der Tour de France). Es ist offensichtlich – im wahrsten Wortsinn – dass sich vor unseren Augen Sport abspielt. |
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J.A.
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01.09.2007 |
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Eine wissenschaftliche Untersuchung von Peter Berens über den antifaschistischen Widerstand revolutionärer MarxistInnen vornehmlich an Rhein und Ruhr. Köln 2007 Neuer ISP-Verlag . 223 Seiten, 19,80 € |
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B.B.
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01.07.2007 |
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Das Lebenswerk der Historikerin Frau Prof. Dr. Helga Grebing ist die Aufarbeitung der Geschichte der ArbeiterInnenbewegung in Deutschland, besonders die der Gewerkschaften und der SPD.
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