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Ein Angestellter der Marfin-Bank
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07.05.2010 |
Über die Feuerwehr, Sicherheit und die Schuld der Bank
Meinen KollegInnen gegenüber, die heute so ungerechterweise ums Leben gekommen sind, fühle ich mich verpflichtet, den Mund aufzumachen und ein paar objektive Wahrheiten auszusprechen. Ich schicke diese Erklärung an alle Medien. Jeder, der noch einen Rest von Gewissen hat, sollte sie veröffentlichen. Alle anderen können weiter das Spiel der Regierung spielen. |
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Nikos Menegakis
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07.05.2010 |
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Seit mehreren Monaten ist die ökonomische Krise auf unvorhergesehen gewaltsame Weise in die soziale und politische Realität Griechenlands eingedrungen. Genau zu einer Zeit, wo die internationalen Regierungskreise und Massenmedien systematisch Hoffnungen auf eine -und sei es schwache- Wiederbelebung der kapitalistischen Weltwirtschaft im Jahr 2010 verbreiteten, zeigte „das griechische Drama“ plötzlich, wie anfällig und labil diese in Wirklichkeit bleibt. Noch deutlicher erweist sich die absolute Herrschaft des Finanzkapitals, das die Richtlinien der Politik der Regierungen auf Basis seiner direkten Interessen diktiert, dadurch aber nur den blinden Kurs des Kapitalismus auf eine unkontrollierte Aufblähung der „Blase“ der Staatsverschuldungen und einer allgemeinen Weltwirtschaftskrise beschleunigt. |
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Aufruf antikapitalistischer Parteien
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07.05.2010 |
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1. Die Weltwirtschaftskrise ist nicht vorüber. Riesige Summen wurden in das Finanzsystem gepumpt – 14 000 Mrd. Dollar für die Rettungsmaßnahmen in den USA, Großbritannien und der Eurozone, 1.400 Mrd. Dollar neue Anleihen in China im vergangenen Jahr – um die Weltwirtschaft wieder zu stabilisieren. Dennoch ist fraglich, ob diese Anstrengungen ausreichen werden, die Wirtschaft wieder auf festen Boden zu stellen. Das Wachstum in den Industrienationen ist noch immer sehr schwach, und die Arbeitslosigkeit nimmt sogar zu. Schon herrscht wieder die Furcht, dass sich eine neue Finanzblase entwickelt – diesmal von China aus. Die anhaltende Dauer der Krise – der schwersten seit der Großen Depression – ist symptomatisch dafür, dass sie in der Natur des Kapitalismus an sich begründet liegt. |
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ANTARSYA (Antikapitalistische Linksallianz für den radikalen Wechsel)
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05.05.2010 |
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Die politische Verantwortung für die Toten tragen die Regierung, die Polizei und die Arbeitgeber. Das heutige Streikerdbeben und die größte Demonstration seit dem Fall der Junta bedeutete ein donnerndes NEIN zu den Maßnahmen der Regierung, des IWF und der EU. Anstatt diese aus dem Parlament zurückzuziehen, verwendet die Regierung in schamloser Weise den tragischen Tod von drei Angestellten der Marfin-Bank, um sie durchzusetzen. |
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Thadeus Pato
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01.05.2010 |
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Bei Redaktionsschluss dieser Nummer war die Klimakonferenz in Cochabamba – richtiger: Conferencia Mundial de los pueblos sobre el cambio climatico y los derechos de la madre tierra (Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte von Mutter Erde) – noch in vollem Gange. Wie über tausend weitere angemeldete TeilnehmerInnen hinderte auch den Autor die Aschewolke aus Island an der Teilnahme. Aber die Veranstalter hatten einen Livestream installiert, mittels dessen man per Internet die Konferenz verfolgen und auch an den Debatten teilnehmen konnte.
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M. Anwar Karimi
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01.05.2010 |
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Fast 120 000 ausländische Truppen sind im Lande, aber sie haben es nicht geschafft, die Schulen für Mädchen vor den Toren Kabuls zu sichern. Die angeblichen Millionen Dollar für Frauenrechte-Projekte fließen in die Taschen korrupter lokaler und internationaler NGOs und landen von dort auf privaten Konten in den Geberländern Westeuropas und der USA.
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B.B.
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01.05.2010 |
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In Afghanistan starben innerhalb von nur vierzehn Tagen sieben deutsche Soldaten, dreizehn wurden verletzt. Hintergrund der steigenden Zahl von Toten und Verwundeten ist der Versuch der Bundeswehr, die Aufständischen gezielt in ihren Hochburgen anzugreifen, um sie nach Oberst Klein „zu vernichten“.
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RSB Wiesbaden
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01.05.2010 |
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Seit Wochen läuft eine widerwärtige Kampagne, die die Verschuldungskrise des griechischen Staates „den“ Griechen anlastet. Populistische Politiker und Medien übertreffen sich in ihrer Hetze mit Forderungen nach mehr Druck auf Griechenland (gemeint ist die griechische Bevölkerung) oder mit Vorschlägen nach einem rigorosen Hängenlassen. |
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Politisches Komitee des RSB und Koordination der isl
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01.04.2010 |
Erklärung von RSB und isl vom 13. / 15. März 2010 |
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Guenther Sandleben
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01.04.2010 |
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Als der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou Anfang März 2010 ein weiteres Sparprogramm verkündete, verrieten bereits seine Worte, dass etwas ganz Großes auf dem Spiel steht. „Unser Land befindet sich im Kriegszustand“, in einem „nationalen Überlebenskampf“. Ergänzend fügte er später hinzu: „Wir müssen unsere Heimat, unsere Bürger und unsere Kinder vor der Gefahr eines drohenden Staatsbankrotts bewahren.“ |
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Andreas Kloke, Athen
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01.04.2010 |
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In den letzten Monaten ist wohl kaum ein Tag vergangen, an dem nicht irgendeine Schreckensbotschaft auf die arbeitenden Menschen Griechenlands losgelassen wurde. Es handelt sich um einen konzertierten Angriff der europäischen Regierungen im direkten Auftrag des internationalen, und speziell auch des deutschen Groß- und Bankenkapitals sowie der herrschenden Klasse Griechenlands auf die in jahrzehntelangen Kämpfen erworbenen Rechte und den im internationalen Vergleich ziemlich bescheidenen Lebensstandard der lohnabhängigen Bevölkerung.
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