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Ron Dibani
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01.12.2007 |
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Im September und Oktober 1918 schrieb Rosa Luxemburg im Breslauer Gefängnis eine Broschüre über die russische Revolution. Dafür benutzte sie nicht nur die deutsche, sondern auch die russische Presse jener Zeit, die von Freunden in ihre Gefängniszelle geschmuggelt wurde. Sie hat diese Schrift niemals abgeschlossen oder überarbeitet, da der Ausbruch der deutschen Revolution ihr die Freiheit brachte. |
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B.B.
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01.11.2007 |
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Am 26. Oktober 1917 wurde das Winterpalais, der Sitz der bürgerlichen Regierung, von revolutionären Truppen und Arbeitermilizen, die den Sowjet der Hauptstadt St. Petersburg unterstützten, eingenommen. Die bürgerliche Regierung war gestürzt. Der russlandweite Kongress der Räte übernahm die Macht. Die sozialistische Revolution war nur möglich, weil es mit der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands-Zentralkomitee (SDAPR-ZK), d.h. den „Bolschewiki”, eine revolutionäre Partei gab. Ohne sie wäre die revolutionäre Energie der Massen der ArbeiterInnen und der Bauernschaft ergebnislos verpufft. |
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Bernhard Brosius
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01.10.2007 |
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Vere Gordon Childe gilt als einer der bedeutendsten Archäologen des 20. Jahrhunderts. Dass Childe Marxist und Revolutionär war, wird dabei häufig ignoriert. In der Linken ist er weitgehend unbekannt. So soll sein fünfzigster Todestag zum Anlass genommen werden, an ihn zu erinnern. |
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Karl Lindt
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01.10.2007 |
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Zum 40. Male jährt sich nun der Todestag Che Guevaras. Wie kaum ein anderer Marxist von internationaler Bedeutung seit dem zweiten Weltkrieg setzte er sich für die Weltrevolution und die internationale Solidarität ein. m 9. Oktober 1967 wurde Che Guevara ermordet. Er war zuvor bei einem Gefecht mit der bolivianischen Armee bei Higueras verwundet und gefangen genommen worden. |
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Walter Weiß
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01.10.2007 |
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Zu den Ereignissen, die nahezu in Vergessenheit geraten sind, zählt der Putsch des Generals Suharto im Herbst 1965. Parallel dazu verstärkte der amerikanische Imperialismus nach dem inszenierten Zwischenfall im Golf von Tonking seine Intervention in Vietnam.
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Walter Weiß
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01.07.2007 |
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Das „Prinzip Hoffnung“ ist zu einem geflügelten Wort geworden. Doch sein Ursprung ist nur Eingeweihten geläufig. Es ist der Titel von Ernst Blochs gleichnamigem Hauptwerk, einem der großen marxistisch-philosophischen Texte des 20. Jahrhunderts. Sein dreißigster Todestag ist Anlass genug, sich mit Bloch, dem „Philosophen der deutschen Oktoberrevolution“ (Oskar Negt), zu beschäftigen.
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Artur Bakker
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01.06.2007 |
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Bei vielen Menschen, die der ersten Nachkriegsgeneration angehören, hat sich das Datum 2. Juni 1967 eingebrannt wie eine unsichtbare Tätowierung. Der Autor, damals wenige Tage vor seinem 17. Geburtstag stehend, lebte in einer rheinischen Kleinstadt und einer Gesellschaft, die gekennzeichnet war vom restaurativen Muff der Adenauerära.
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Walter Wiese
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01.06.2007 |
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Es gibt Daten, die stehen für einen Jahrestag. Es gibt aber auch solche, die stehen für einen längeren Zeitraum und solche mit örtlicher Bindung; der 2. Juni 1967 zählt zu allen dreien. Es ist der Tag, an dem der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten bei einer Demonstration gegen den von den USA re-inthronisierten und diktatorisch herrschenden Schah von Persien erschossen wurde. Dieser Tag ist Teil eines Zeitraumes, der besonders in West-Berlin (damals gab es diese „besondere politische Einheit“ noch) von regelrechtem Hass gegen demonstrierende StudentInnen geprägt war. Für viele von ihnen war dieser Zeitraum die Zeit der Aufklärung, unabhängig vom Lebensort, jedoch abhängig von der Verarbeitung der subjektiv gemachten politischen Erfahrung. |
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Gabriel, München
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01.06.2007 |
Leserbrief zur Erklärung des Artikels Der Pjatakow-Radek-Prozess und Stalins Holocaust von Helmut Dahmer. |
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Helmut Dahmer, Wien
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01.06.2007 |
Antwort auf den Leserbrief von Gabriel. |
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Helmut Dahmer, Wien
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01.05.2007 |
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Isaac Deutscher wurde vor hundert Jahren als Sohn eines Druckers und Verlegers in Chrzanów (bei Krakau) geboren. Seine Vorfahren waren im 16. Jahrhundert vom bayrischen Fürth nach Galizien ausgewandert. Beide Eltern und zwei seiner Geschwister wurden im zweiten Weltkrieg von den Nazis nach Auschwitz deportiert und kamen dort um. Er selbst starb im Alter von sechzig Jahren 1967 in Rom. Seine Lebensgefährtin und Mitarbeiterin Tamara überlebte ihn um dreizehn Jahre.
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