Revolutionär Sozialistischer Bund / IV. Internationale (RSB4)
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Normaler politischer Alltag …
Korrespondent Königs Wusterhausen   
01.06.2006
Es ist Frühjahr in Brandenburg, besser gesagt in Finsterwalde, einer Kleinstadt im südwestlichen Teil des Bundeslandes. Die Stadt zählt wie fast alle anderen Provinzstädte in dem ostdeutschen Land zu den Orten mit einer starken rechten Hegemonie. Und auch dieses Jahr hatte sich daran nicht viel geändert.
Übergriff bleibt rassistisch
Korrespondent Potsdam   
01.06.2006
Am 16. April wurde Ermyas M. auf dem Weg von der Disko nach Hause in Potsdam grausam zusammengeschlagen. Seine Peiniger beschimpften ihn mit „dreckiger Nigger“ und „Scheißnigger“.  Nun versuchen PolitikerInnen den rassistischen Hintergrund der Tat herunterzuspielen.
Mordversuch in Potsdam: Nazis morden und der Staat schiebt ab...
RSB Potsdam   
21.04.2006
Tiefe Trauer und Mitgefühl sind das Erste, was wir empfinden, wenn wir an den rassistischen Mordversuch in der Nacht zum 16.04. in Potsdam denken. Wir müssen uns aber fragen, auf welchem Boden menschenverachtendes und faschistisches Gedankengut wachsen kann. Wenn die PolitikerInnen von CDU, SPD, Grüne und FDP heute den Übergriff verurteilen, sagen sie nicht, dass sie gestern noch selbst ein Klima von Fremdenhass erzeugt haben und Rassismus täglich praktizieren.
Die Innenminister bleiben bei ihrer harten Linie - die Flüchtlinge bleiben ohne Schutz
Korrespondent Karlsruhe   
01.01.2006
Die Innenministerkonferenz, die am 8. /9. 12. in Karlsruhe getagt hat, ist bei der harten Linie geblieben. Nicht einmal Kompromissvorschläge, wie bspw. aus Hessen und NRW eingebracht, wurden verabschiedet.
Skandal: Nazikundgebung am 9.11.
Korrespondentin München   
01.12.2005
Der 9. November markiert symbolisch den Tag, an dem der nationalsozialistische antisemitische Rassenwahn zur geplanten Vernichtung der Jüdinnen und Juden in ganz Europa wurde. In ganz Deutschland wurden am 9.11.1938 Synagogen angezündet, Geschäfte jüdischer BesitzerInnen geplündert und Jüdinnen und Juden auf der Straße gedemütigt und misshandelt.
Repression der Linken in München
Korrespondent   
01.12.2005
Die Rote Hilfe in München hat in letzter Zeit alle Hände voll zu tun. Innerhalb eines dreiviertel Jahres kam es zu zahlreichen Festnahmen, Einleitung von Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungen von Computern, Handys etc. gegen AntifaschistInnen.
Weitere Naziüberfälle
Trixi Blixer   
01.12.2005
Am 24. September überfielen Neonazis ein antifaschistisches Koordinationstreffen in Ravensburg und versuchten einen (abgesagten) Infotisch der Antifaschistischen Aktion in Heidenheim zu attackieren.
Potsdam: Neonazis vertrieben!
Korrespondent Potsdam   
01.12.2005
Am 05. November war es wieder einmal Zeit für eine bedenkliche Tradition: Der hauptberufliche Nazidemoveranstalter Christian Worch aus Hamburg wollte wie in den vergangenen Jahren eine Demonstration durch Potsdam durchführen. Potsdam hatte in den vergangenen Monaten eine traurige Berühmtheit erlangt, nachdem FaschistInnen aus dem sogenannten Anti-Antifa Umfeld immer wieder Überfälle auf antifaschistisch aktive Menschen und MigrantInnen durchgeführt hatten.
Potsdam: Nazis blasen zum Angriff
Korrespondent Potsdam   
29.09.2005

Potsdam wird seit dem Mai 2005 immer wieder Schauplatz von Überfällen faschistischer Gruppen. Dabei fällt auf, dass sich die Naziübergriffe speziell gegen vermeintlich linke und antifaschistische Menschen richten, auch wenn Übergriffe gegen MigrantInnen und Menschen mit anderer Hautfarbe weiter auf der Agenda der Nazis stehen. So kam es seit dem Frühsommer diesen Jahres zu mehr als 20 Angriffen von FaschistInnen auf Andersdenkende oder -aussehende.

Antifademo in Oldenburg: Eine angemessene Antwort entwickeln
Erik Hansen   
29.09.2005

Eine unüberschaubare Menge von Menschen demonstrierte am 03.  September in Oldenburg gegen den zweiten Demonstrationszug der NPD durch die Stadt. Der Weg der FaschistInnen führte in einem direkten Bogen um die Innenstadt. Die Route war bereits am Vortag von der Polizei mit Gittern abgesperrt, und seit dem frühen Morgen von 28 Hundertschaften besetzt worden.

Keine NS-Verherrlichung in Wunsiedel
Bonnie   
01.09.2005
Erstmals seit vier Jahren fand heuer im oberfränkischen Wunsiedel kein Gedenkmarsch zum Todestag von Rudolf Heß statt, der hier begraben ist. Seit dem Tod des ehemaligen Stellvertreter Hitlers am 17. August 1987 nahm die europäische Naziszene diesen Tag alljährlich zum Anlass für ihre Mobilisierungen.
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