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Barbara Schulz
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01.06.2008 |
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„Wenn wir uns auf eine juristische Auseinandersetzung eingelassen hätten, und hätten sie verloren, hätte es keine 1. Mai-Demo des DGB in Hamburg gegeben“, meinte Erhard Pumm, DGB-Vorsitzender in Hamburg. Wie denn das? In St. Pauli führte die offizielle DGB- Demo also vom Gewerkschaftshaus- Besenbinderhof zum Spielbudenplatz-St. Pauli. Die Ortsnamen stehen für Tradition, die Praxis steht für Bruch. |
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Korrespondent München
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01.02.2008 |
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...oder wie ver.di in Jena versucht, einen engagierten Antifaschisten loszuwerden. In Gewerkschaftskreisen ist man längst nicht mehr glücklich mit dem Dauerdemonstranten und ver.di-Hauptberufler Lucifero. Denn der aus Italien stammende Organisator zahlloser Demos gegen Rechts fühle sich sofort als Ausländer stigmatisiert und von den Behörden kriminalisiert, sobald er auf die Spielregeln des Rechtsstaats verwiesen werde (aus: Ostthüringer Zeitung). Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass ver.di Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen den ehemaligen Bezirksvorsitzenden und jetzigen Sekretär im Fachbereich 12, Angelo Lucifero, fristlos entlassen will. |
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KorrespondentInnen Speyer
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01.11.2007 |
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Rund 150 Neonazis konnten am 3. Oktober 2007 in der Vorderpfalz demonstrieren. Ihr plattes Motto lautete „Deutschland einig Vaterland – für einen gesunden Nationalstolz“. Veranstalter war ein „Aktionsbündnis Rhein-Neckar“, das der sogenannten Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) nahe steht. Sowohl in Speyer als auch in Germersheim gab es Gegendemonstrationen. |
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Artur Blechschmidt
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01.11.2007 |
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Auch wenn bei Medienberichten über rechtsextreme Aktivitäten gerne das Bild des kniehoch bestiefelten Glatzenträgers mit Bomberjacke genutzt wird, haben sich Teile der Naziszene in den letzten Jahren sowohl vom Erscheinungsbild, als auch bei ihren Aktionsformen und Inhalten stark gewandelt. So bewegen sich Nazis ebenso selbstverständlich in Teilen der Skinhead-Szene, wie zunehmend auch in der Hardcore- und Rocker-Szene. Die politische Gesinnung lässt nicht mehr nur die Stiloptionen Skinhead oder Seitenscheitel offen. |
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Korrespondent Leipzig
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01.09.2007 |
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Am 21. Juli fand in Leipzig ein Naziaufmarsch statt, der den Namen “Aufmarsch” kaum verdient. Ca. 30 Neonazis schlurften mal schweigend, mal bewegten sie sich eiligen Schrittes sieben Kilometer durch den grauen Osten der Stadt. Sie forderten – ganz der reaktionären Utopie vom nationalen Sozialismus entsprechend – “Arbeit in der Heimat zu gerechtem Lohn”, was außer Interessierten niemand mitbekommen haben dürfte. |
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Politisches Sekretariat des RSB
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01.07.2007 |
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Immer wieder taucht gerade in linken Kreisen die Forderung nach einem Verbot der NPD auf. Im Rahmen des von der SPD-Grünen-Regierung imm Jahr 2001 eingeleiteten Verbotsverfahrens stellte sich heraus, dass die leitenden Gremien der NPD stark vom Verfassungsschutz unterwandert waren. Das Verfahren wurde 2003 deshalb aus Verfahrensgründen eingestellt, das Verbot scheiterte. |
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Devrim Zafer
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01.07.2007 |
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Bis vor ein paar Jahren war die Sache klar: NPD und andere Neonazis gingen fast ausschließlich mit Kampagnen gegen Zuwanderung, die Zurückgewinnung der „verlorenen Ostgebiete”, für den Erhalt der „deutschen Kultur”, „Tapferkeit der Wehrmacht” und Ähnliches an die Öffentlichkeit. Doch seit einiger Zeit haben vor allem die sogenannten Freien Kameradschaften ihre Slogans etwas abgeändert.
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Korrespondent
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01.06.2007 |
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Zum 1. Mai hatten die NPD und die „Freien Kameradschaften“ zu einer Demonstration in Dortmund aufgerufen. Durch massiven Widerstand konnte ein Nazi-Aufmarsch erstmals seit langem wieder stark behindert werden. Seit dem gescheiterten Verbotsantrag gegen die NPD im Jahre 2001 kam es in den letzten Jahren verstärkt zu rechten Aufmärschen in Dortmund. |
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Karl Lindt
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01.07.2006 |
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In Gelsenkirchen konnte eine Demonstration der NPD und der Freien Kameradschaften erfolgreich abgebrochen werden. Gegenüber dem energischen Auftreten der AntifaschistInnen konnte die Polizei nicht mehr für die Sicherheit der Neonazis garantieren. Nicht nur routinierte AntifaschistInnen stellten sich der NPD-Demo am 10. Juni in Gelsenkirchen in den Weg, sondern auch hunderte AnwohnerInnen griffen zu Tomaten, Eiern und Hundefutter, um klarzustellen, dass in ihrem Stadtteil, Gelsenkirchen-Ueckendorf, kein Platz für Nazis ist. |
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RSB Oberhausen
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14.06.2006 |
Wie vor 1500 Jahren im alten Rom der Caesaren lautet auch heute das Motto der Herrschenden immer noch „Brot und Spiele“. Für das Kapital ist die WM ein riesiges Geschäft. Die Regierung hofft, neues Ansehen zu gewinnen. Um die Menschen von ihren Alltagsnöten abzulenken, sollen nicht die Besten gewinnen, sondern „die Deutschen“. Der Nationalismus bietet der NPD erst die Möglichkeiten für ihr Auftreten. |
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Korrespondentin
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01.06.2006 |
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Nachdem bereits im letzten Jahr die geplante Nazi-Demonstration „gegen Kapitalismus, Globalisierung und die Agenda 2010“ wegen des entschlossenen Widerstands antifaschistischer Menschen nicht durchgeführt werden konnte, wollten die so genannten „Freien Kameradschaften“ um Christian Worch auch diesen 1. Mai wieder durch Leipzig marschieren.
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