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Trixi Blixer
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01.02.2008 |
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Im Januar begannen in Potsdam die Verhandlungen über den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD), unter den 1,3 Millionen Beschäftigte des Bundes und der Kommunen fallen. Zahlreiche nicht-öffentliche Vereine und Verbände werden ihre Gehaltsstruktur und ihr Arbeitszeitmodell entsprechend dem Ergebnis anpassen. Passend: Verhandlungsführer für den Bund ist Überwachungsfan Schäuble. Mit den ersten Warnstreiks kann noch in diesem Monat gerechnet werden, die Verhandlungen könnten sich bis März hinziehen. |
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Korrespondent Ruhr
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01.02.2008 |
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Die Bilder von den verweinten Gesichtern bei Nokia gingen durch die bürgerliche Presse. Der Schock über die angekündigte Werksschließung sitzt tief. Sie löste Emotionen aus, nicht weil es sich bei Nokia um einen „Frauenbetrieb“ handelt, sondern weil der Widerspruch zwischen eingefleischter Sozialpartnerschaft und kapitalistischer Abzocke besonders groß ist. Von der Reinigungskraft bis zur Geschäftsführung duzen sich alle bei Nokia. |
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Dieter Breuer
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01.01.2008 |
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Unter dem Motto „Schluss mit der Tarifmauer um Berlin – Auf zu Wowereit ins Rote Rathaus!“ hatten die Gewerkschaften ver.di, GdP, GEW und IG Bau zum zweiten Mal alle Beschäftigten des Landes Berlin zum Warnstreik aufgerufen. Am Warnstreik nahmen nach Angaben der GEW Berlin über 6.500 Beschäftigte aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltungen und Einrichtungen teil. Am Vormittag des 12. Dezember 2007 stellte sich der Regierende Bürgermeister Wowereit in der Personalversammlung der Senatskanzlei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. |
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D. Berger
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01.01.2008 |
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Spätestens seit der ZDF-Sendung Frontal21 vom 16.10.07 ist einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, wie eng die Führung der Bahngewerkschaft Transnet und der Bahnvorstand zusammenarbeiten. Diese Offenlegung hat den Transnetvorstand um Hansen aber in keiner Weise zu einer Revision seiner politischen Linie bewegt. Was linken KritikerInnen an den Enthüllungen von Frontal21 nicht grundsätzlich neu war hat in seinem Ausmaß doch manche überrascht. Nehmen wir nur die wichtigsten Fakten, die Transnet nicht einmal im Ansatz zu widerlegen versucht: |
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Daniel Berger
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01.01.2008 |
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Eigentlich hätte es der GDL-Vorstand besser wissen müssen: Die Tarifverhandlungen von Anfang/Mitte Dezember waren seitens des Bahnvorstands keineswegs mit dem Willen geführt worden, einen eigenständigen Tarifvertrag mit einer substanziellen Lohnerhöhung für die LokführerInnen abzuschließen.
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Clarissa L.
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01.01.2008 |
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Die Aufstellung der Tarifforderung für den Öffentlichen Dienst (Bund und Kommunen) ist sowohl eine Reaktion auf die Kritik am letzten Abschluss als auch eine Folge des Kampfes der LokführerInnen. Seit Monaten war richtig Druck im Kessel der ehrenamtlichen FunktionärInnen. Die Unzufriedenheit mit dem Absenkungstarifvertrag TVöD war und ist gewaltig. Speziell seit dem TVöD hat z.B. ein Familienvater mit zwei Kindern in der Entgeltgruppe fünf, das sind zum Beispiel Gärtner, Anspruch auf ergänzende Sozialhilfe was die meisten allerdings nicht beantragen. |
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Clarissa L.
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13.12.2007 |
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Die Tarifrunde im Öffentlichen Dienst 2008 steht unter zwei völlig entgegen gesetzten Vorzeichen: Zum einen die sehr schwere Hypothek der letzten Tarifrunde, die zu gravierenden Verschlechterungen führte, zum anderen der Kampf des Fahrpersonals bei der Bahn, der gerade vorführt, dass abhängig Beschäftigte auch in Zeiten des Neoliberalismus kämpfen können. Viel wird vom Ausgang des Kampfes des Fahrpersonals bei der Bahn abhängen. |
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Daniel Berger
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01.12.2007 |
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In einer massiven Anzeigenkampagne hetzt der Bahnvorstand gegen die GDL und scheut dabei nicht vor den dreistesten Lügen zurück. Auf einige wollen wir eingehen. Neben den diversen Interviews strotzt vor allem die ganzseitige Anzeige vom 15. November in sehr vielen Tageszeitungen nur so vor Unwahrheiten. |
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Thadeus Pato
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01.12.2007 |
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Als der ver.di- Bundeskongress nach knapp einer Woche am 5. Oktober zu Ende ging, blieben eine ganze Reihe Anträge auf der Strecke, über die „aus Zeitmangel“ nicht mehr beraten werden konnte. Das Beste an diesem Bundeskongress allerdings war, dass das vom Vorsitzenden Bsirske gepushte neue Programm nicht verabschiedet wurde. Die Bilanz der nach der Gründung der größten, inzwischen nur noch zweitgrössten, deutschen Gewerkschaft für die Jahre nach dem Zusammenschluss von ÖTV, hbv, DPG, DAG und IG Medien zur neuen Großgewerkschaft ist nicht gut. |
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B.B.
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01.12.2007 |
Der Streik der LokführerInnen und der kleinen GDL fördert durch das kämpferische praktische Beispiel eine viel wirksamere Kritik an den eingefahrenen Apparaten der großen Massengewerkschaften als alle Flugschriften und Infos der Gewerkschaftslinken zusammen genommen. Es wäre ein Fortschritt, wenn sich die GDL auch für andere Berufsgruppen als die der LokführerInnen und ZugbegleiterInnen öffnen und der Gewerkschaft Transnet auf allen Ebenen Konkurrenz machen würde. |
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h.n.
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01.12.2007 |
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Es verlief alles nach Plan: die Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand ohne Gegenkandidaturen, ein hervorragendes Ergebnis für den neuen Ersten Vorsitzenden Berthold Huber (91,6 %), die reibungslos funktionierende Abstimmungsmaschine, die alle ernsthaften Störungen vermeiden konnte, und die Vermittlung eines geschlossenen Bildes nach außen - ohne „Wagenburgmentalität“.
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