|
Dieter Breuer
|
|
01.04.2008 |
|
Seit Wochen kämpfen die 12500 KollegInnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für einen Ausgleich der Reallohnverluste der vergangenen Jahre. Ver.di fordert 12% mehr Lohn, aber mindestens 250 € brutto mehr für alle Beschäftigten. Nachdem die Berliner KAV keinerlei Entgegenkommen gezeigt hatte, stimmten die KollegInnen mit 97% für einen unbefristeten Streik, welcher von ver.di nach 12 Tagen am Montag den 17.3. mit Beginn der Frühschicht als Vollstreik beendet wurde. |
|
|
RSB
|
|
01.04.2008 |
|
Das Tarifergebnis muss zurückgewiesen werden, weil es weit hinter den Möglichkeiten zurückbleibt! |
|
|
D. Berger
|
|
01.03.2008 |
|
In der Tarifrunde Stahl gab es gute Chancen, die eigene Forderung von 8% durchzusetzen. Doch wieder einmal nahm die Gewerkschaftsbürokratie eine aufgestellte Forderung nicht ernst und schloss lieber einen faulen Kompromiss ab. Dabei waren die Forderungen mehr als berechtigt. Ähnlich wie in den Vorjahren fielen zwei gute Voraussetzungen zusammen: |
|
|
D. Berger
|
|
01.03.2008 |
|
In den Debatten der letzten Wochen vertreten auch Linke oft den Standpunkt: Hauptsache Mindestlohn! Die Höhe wird dann recht leicht auf das erforderliche Niveau zu bringen sein. |
|
|
Korrespondentin München
|
|
01.03.2008 |
|
Im Tarifkonflikt mit den öffentlichen Arbeitgebern von Kommunen und Bund hat ver.di im Februar mit Warnstreiks begonnen. Eine große Beteiligung von KollegInnen aus den verschiedensten Branchen machte deutlich, dass die Forderungen von ver.di nach 8% mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200,- € mehr, von breiten Teilen der Beschäftigten unterstützt werden. |
|
|
Aus: Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften
|
|
01.03.2008 |
|
Am 2. Februar begannen die Streikaktionen im Einzelhandel in Stuttgart gegen 12.00 Uhr mit einer Menschenkette. Über 1000 Menschen waren durch rote und weiße Bänder entlang der gesamten 1,3 km langen Königstraße vom Bahnhof bis zu dem neuen Streikbetrieb „Zara“ miteinander verbunden – GewerkschafterInnen vom Einzelhandel, vom Öffentlichen Dienst, aus der Metallbranche ..., junge AktivistInnen aus den Sozial- und antifaschistischen Bewegungen und viele andere. |
|
|
D. Berger
|
|
01.03.2008 |
|
Selbst Mitte Februar steht der Wortlaut des Tarifvertrages noch nicht fest. Aber die wichtigsten Schlussfolgerungen liegen auf der Hand. Der wichtigste Effekt des Kampfes war die aufmunternde Wirkung auf andere Tarifbereiche wie den Öffentlichen Dienst und die Stahlindustrie. Dort forderten die KollegInnen deutlich mehr als in der Vergangenheit. Die ersten Zahlen zum Tarifabschluss der GDL haben zunächst den Eindruck erweckt, dass die GDL deutlich mehr erreicht hat als alle anderen Gewerkschaften. |
|
|
B. B.
|
|
01.03.2008 |
|
700 Reiche haben Angst. Die Steuerfahndung ist ihnen, die am Fiskus vorbei 3,4 Milliarden Euro in Liechtenstein gebunkert haben sollen, auf den Fersen. Nach Aussage der Staatsanwaltschaft ist die Beweislast überwältigend. Auch die herrschende Klasse und ihre politische Vertretung haben Angst. Nicht nur weil Banken durchsucht werden. |
|
|
Korrespondent Ruhr
|
|
01.03.2008 |
|
Während die neue Produktion im Jucu / Rumänien anläuft, verweigert die Belegschaft von Nokia Bochum nach wie vor Streiks gegen die beabsichtigte Werksschließung. Noch keinen Tag haben die 2300 ArbeiterInnen und Angestellten bei Nokia Bochum gegen die Werksschließung gestreikt. Stattdessen setzen Betriebsrat und IG Metall auf Verhandlungen mit der Konzernspitze und auf neue Investoren. |
|
|
B.B.
|
|
01.02.2008 |
|
Der Streik der LokführerInnen ist erfolgreich beendet. An dieser Stelle wird eine erste Bewertung vorgenommen, der eine genauere Bilanzierung in der nächsten Ausgabe der Avanti folgen wird, wenn alle Einzelheiten vorliegen. Auch ohne das Abkommen zwischen der Bahn AG und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Einzelnen zu kennen, beläuft sich das Ergebnis auf gut 9 % Lohnerhöhung, einschließlich eine Stunde Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich (was gut 2,4 % ausmacht). |
|
|
Politisches Sekretariat des RSB
|
|
01.02.2008 |
|
Ende Januar scheint die Lage beim Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze von Nokia Bochum recht hoffnungslos. Der Öffentlichkeit wird als einzige Perspektive die (eventuelle!) Rückforderung von Subventionen geboten. Ein wirklicher Kampf ist (noch) nicht in Sicht. Um eine bessere Perspektive entwickeln zu können, gilt es mindestens zwei Verantwortlichkeiten klar zu benennen: Die Verantwortung des Konzerns und die Verantwortung der IG Metall.
|
|
|
<< Anfang < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>
|
| Ergebnisse 89 - 99 von 313 |