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D.B.
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01.07.2003 |
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Auch den Gewerkschaftsvorständen ist klar, dass die zur Zeit geplanten Sozialabbaumaßnahmen nur die Vorbereitung für noch schlimmere Einschnitte sind. Aber Widerstand zu organisieren gegen einen sozialdemokratischen Kanzler, das ist heute noch viel weniger als früher Sache der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbürokratie. Dafür hat der Neoliberalismus zu sehr Einzug in ihr Denken erhalten. |
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Blanca Novae-Res
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01.07.2003 |
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Ende Mai begannen die IG Metall-Streiks für die 35-Stunden-Woche in Ostdeutschland. Seit über zehn Jahren müssen die ArbeiterInnen dort für weniger Geld arbeiten. Viele Konzerne machen mit diesem Lohngefälle seit Jahren ein gutes Geschäft. |
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Korrespondent Halle
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01.07.2003 |
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Obwohl in Sachsen-Anhalt bisher nur in der Stahlbranche für die 35-Stundenwoche gestreikt wurde, ist die Stimmung in den meist mittelständischen Metallbetrieben widersprüchlich. |
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D. Berger
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01.06.2003 |
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Schröders Agenda 2010 ist nicht nur ein brutaler Angriff auf den Lebensstandard von Millionen Lohnabhängiger. Dieser Angriff stellt auch die bisherige Rolle der Gewerkschaften in Frage. Die Gewerkschaftsführung musste reagieren, aber die real existierende Gewerkschaftsbürokratie hat die Organisation noch gut im Griff und verhindert eine wirkungsvolle Mobilisierung. Der Druck von unten ist noch nicht groß genug. |
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Moritz K.
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01.06.2003 |
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Das gewerkschaftliche „Stuttgarter Zukunftsforum“ hatte für den 17.05. zu einer Konferenz ins Gewerkschaftshaus geladen. Thema: „Umverteilen statt Sozialabbau. Gegenwehr organisieren“. |
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D. Berger
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01.06.2003 |
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Hätten die Skeptiker Recht behalten, dann wäre es gar nicht erst zu Warnstreiks in der ostdeutschen Metallindustrie gekommen. Immerhin haben unter den extrem ungünstigen Bedingungen im Osten allein in der Woche vom 5.-9. Mai mehr als 16 000 Beschäftigte an Warnstreiks teilgenommen, in der zweiten Maiwoche weitere 10 000. |
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H.N.
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01.06.2003 |
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Fast 3.000 Arbeitsplätze sollen im Kraftwerksbau von Alstom vernichtet werden. Das teilte Kron, der neue Chef des globalen Elektrotechnikkonzerns Alstom, dem geschäftsführenden Ausschuss des Europäischen Betriebsrats am 25. April in Paris mit. Das Mannheimer Alstom-Werk soll von diesem Kahlschlag besonders stark betroffen sein, obwohl es tiefschwarze Zahlen schreibt. |
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MiWe
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01.06.2003 |
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Am 15. Juni wird in Italien darüber abgestimmt werden, ob der weitgehende Kündigungsschutz auch auf Betriebe von unter 15 Beschäftigten ausgedehnt werden soll. |
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Manfred Arens
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01.06.2003 |
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Seit Jahren lese ich die Avanti und mit besonderem Interesse die Artikel unter der Rubrik Betrieb und Gewerkschaft. Meist sind Eure Bewertungen des Ausgangs von Tarifrunden nachvollziehbar. [...] |
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Daniel Berger
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Ende Februar läuft der Tarifvertrag zu Lohn und Gehalt in der Metallindustrie aus. Zur Zeit wird an den Orten die aufzustellende Tarifforderung diskutiert. Der Vorstand droht, seine Marschrichtung beizubehalten. |
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