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D.B.
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01.01.2004 |
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Neoliberalismus ist grundsätzlich nichts Anderes als der ganz gewöhnliche Kapitalismus. Im Unterschied zur keynesianischen Variante treten hier nur eben die brutalen, die menschenverachtenden Seiten, aber auch die argumentativen Widersprüche deutlicher hervor. Die aktuelle Arbeitszeitpolitik der Herrschenden ist ein Ausdruck davon. Doch die Gewerkschaftsbewegung setzt dem nichts entgegen. |
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B.B.
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01.01.2004 |
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Das Europäische Sozialforum (ESF) in Paris legte europaweite Aktionstage für die Rechte der MigrantInnen am 31. Januar 2004 und gegen Krieg am 20. März 2004 fest. Ein internationaler Aktionstag gegen Sozialabbau sollte in Absprache mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund (EGB) bestimmt werden. Der EGB ruft nun für den 2. und 3. April 2004 zu Protestaktionen und Massendemonstrationen in allen Hauptstädten und größeren Städten Europas auf. |
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B.B.
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01.12.2003 |
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Die Gewerkschaften der BRD stecken in einer umfassenden Krise: Mangelndes öffentliches Echo, interne Krisen, Kritik von den Mitgliedern, Ablehnung bei Außenstehenden. |
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Trixi Blixer
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01.12.2003 |
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Gegen Ende des Geschäftsjahres 2001/2002 beschloss die Siemens AG, ihre defizitäre Netzwerksparte ICN (Information and Communication Networks) durch einen rigorosen Abbau der Kopfzahlen zu sanieren. NCI (Network Cooperation & Initiative) oder einfach ICN rückwärts, ist eine eigenständig organisierte Vereinigung von Siemens KollegInnen, die vom Stellenabbau bei Siemens Hofmannstraße München betroffen sind. |
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D. Berger
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01.12.2003 |
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Selten war das Kapital in einer so komfortablen Situation wie heute. Die herrschenden Parteien bilden eine große Koalition des Neoliberalismus und die Gewerkschaftsführungen sind weitgehend gelähmt. |
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Konrad Reich
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01.12.2003 |
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„Ich wünsche mir manchmal ein großes Lagerfeuer, um das Betriebsverfassungsgesetz und die Tarifverträge hineinzuwerfen“ so wird Michael Rogowski, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), in der „Wirtschaftswoche“ vom 30.Oktober 2003 zitiert. |
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Heinrich Neuhaus
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01.12.2003 |
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Mächtig ins Schwitzen gerieten Teile des Gewerkschaftsapparats Ende Oktober. Kein Wunder, denn der viel beschworene “heiße Herbst” fand im Saale statt. 500 Betriebs- und Personalratsmitglieder aus allen Teilen der Republik waren kurzfristig für den 30. Oktober ins Berliner Kongresszentrum am Alexanderplatz geladen worden. |
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D.B./B.B.
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01.10.2003 |
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Der 1. Teil des IGM-Gewerkschaftstages Ende August brachte weder Überraschungen noch einen Neuanfang. Sozialpartnerschaftliche Orientierung und bürokratische Strukturen werden weiterhin die IG Metall dominieren. Doch eine Belebung und eine Politisierung der Debatte bleiben möglich. |
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Korrespondent Mannheim
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01.10.2003 |
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Eine nicht gekannte Medienbeachtung wurde dem Elektro- und Verkehrstechnikkonzern Alstom in den letzten Wochen zuteil. Anlass war der Disput zwischen EU-Wettbewerbskommissar Monti und der französischen Regierung über die geplante Staatsbeteiligung an Alstom. |
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Korrespondent Oberhausen
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01.10.2003 |
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Nach der Pleite des Babcock-Konzerns zerfiel der ehemalige Kraftwerks- und Anlagenbauer in seine Einzelteile, die geschlossen oder verkauft wurden. Insolvenzverwalter und Vorstände, SPD-Betriebsräte und zuletzt Minister Clement feierten landauf, landab, dass 18.000 von 21.000 Arbeitsplätzen „gerettet“ seien. Nur einen Tag nach Clements Besuch wurde 79 KollegInnen der Fertigung gekündigt. In Oberhausen blieben von ursprünglich 3.000 Arbeitsplätzen vielleicht 1.000 übrig. |
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Rouge
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01.09.2003 |
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Nach wie vor will der Elektrotechnik-Konzern Alstom tausende Arbeitsplätze weltweit vernichten. Der Widerstand gegen diese Kahlschlagpläne erreichte mit dem internationalen Protest in Paris am 2. Juli einen vorläufigen Höhepunkt. Die Initiative hierzu ging vom Mannheimer Alstom-Betriebsrat aus. |
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