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Korrespondentin Berlin
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01.09.2004 |
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Wie in vielen Betrieben und Büros der Republik, sollten auch beim Berliner Krankenhauskonzern Vivantes die Lasten der „Restrukturierung“ auf die Schultern der Beschäftigten abgewälzt werden. Auch diesmal half die Gewerkschaftsbürokratie von Ver.di durch Bevormundung, Verleumdung und Verrat an den Kolleginnen und Kollegen bei der Umsetzung der Vorstandspläne. |
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Karl Lindt
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01.09.2004 |
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Die Lehrstellenabgabe wurde durch den Bundesrat ausgehebelt. Stattdessen erfolgt ein unverbindlicher Ausbildungspakt zwischen Regierung und Kapital. |
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Avanti
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01.09.2004 |
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Nach Siemens hat mit DaimlerChrysler ein weiterer Großkonzern Betriebsrat und Gewerkschaft erfolgreich erpresst, um Lohnkosten einzusparen (s. Kasten). Avanti stellte einige Fragen an den DaimlerChrysler-Betriebsrat Tom Adler |
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D. Berger
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01.04.2004 |
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Vor und auf dem Gewerkschaftstag wurden noch mal die bekannten Positionen der beiden Hauptströmungen in der IG Metall abgesteckt, aber wirkliche Richtungsentscheidungen wurden vertagt. |
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Ida Liethen
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01.04.2004 |
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Das Motto des 1. ordentlichen Bundeskongress ver.dis nach der Gründung: “stark im Wandel”, wurde ad absurdum geführt, denn der Kongress hat nicht einen richtungsweisenden Beschluss gefasst. Obwohl es mehrere Chancen dazu gegeben hätte und manche auch nur knapp verpasst wurden. |
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D. Berger
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01.02.2004 |
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Ein schneller Tarifabschluss ist möglich, wenn Gesamtmetall geschickt genug vorgeht und nicht in die Provokationstaktik der 90er Jahre zurückfällt. Die Gewerkschaftsbürokratie ist jedenfalls zu den übelsten Kompromissen bereit. |
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D. Berger
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01.02.2004 |
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Die sinkende Glaubwürdigkeit der etablierten Parteien hat in den vergangenen Jahren vor allem in Mitgliederverlusten und in nachlassender Wahlbeteiligung ihren Ausdruck gefunden. Der Loslösungsprozess der Gewerkschaften von der SPD ist allerdings immer noch zaghaft. Die Gründe liegen im Wesen der Gewerkschaftsbürokratie. |
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D.B.
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01.01.2004 |
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Die Hauptverantwortung für den zur Zeit noch schwach entwickelten Widerstand trägt die Gewerkschaftsbürokratie. Dass die Bereitschaft zur Gegenwehr gewachsen ist, zeigte nicht nur der 1. November. Vielen Lohnabhängigen ist inzwischen klar, dass die Reformen an ihr Portemonnaie gehen. |
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joe hill
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01.01.2004 |
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Während anderswo Arbeitsplätze abgebaut werden, scheint eine Branche nach wie vor zu wachsen. Gerade Studierende und andere Menschen, welche nur einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen können oder einfach nichts Besseres finden konnten, arbeiten dort für zumeist wenig Geld unter prekarisierten, d. h. ungeschützten Arbeitsbedingungen. |
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H.N.
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01.01.2004 |
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Noch im Oktober 2003 hatte sich der Konflikt mit der Konzernleitung in Paris zugespitzt. Die Konzernzentrale wollte nicht nur 700 Arbeitsplätze vernichten, sondern drohte gar mit der Betriebsschließung. Der Betriebsrat kündigte die Fortführung des Widerstands gegen die Konzernpläne an und sprach offen von Betriebsbesetzung. Die Belegschaft beteiligte sich fast vollständig an der Arbeitsniederlegung vom 10. Oktober. |
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Konrad Reich
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01.01.2004 |
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Seit dem von der IG Metall abgebrochenen Streik für Arbeitszeitverkürzung in Ostdeutschland, gilt vielen Politikern und Wirtschaftsbossen als ausgemachte Sache, dass „die Deutschen“ zu wenig arbeiten. Arbeitszeitverlängerung steht stattdessen auf der Tagesordnung und wird als Botschaft breit über die Medien transportiert. |
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