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Jakob Schäfer
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07.05.2012 |
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Angeblich sollte im Öffentlichen Dienst dieses Mal alles anders werden: Man wolle Verluste bei den Realeinkommen aus der Vergangenheit wettmachen und auf jeden Fall einen Festbetrag durchsetzen. Nicht nur wurden diese Ziele weit verfehlt. Es stellte sich – so krass wie seit vielen Jahren nicht mehr – wieder heraus, wer das Haupthindernis für die Durchsetzung der Interessen der KollegInnen ist: die Gewerkschaftsbürokratie. |
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B. B.
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07.04.2012 |
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Früher von Kohle und Stahl geprägt, erfolgte im Ruhrgebiet der 1960er bis 1980er Jahre ein dramatischer Strukturwandel. Die aktuelle Krise des Kapitalismus trifft die Region erneut. Die KapitaleignerInnen wollen die Schließung von Opel in Bochum und den Ausstieg von ThyssenKrupp aus dem Stahlbereich. |
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Arbeitsausschuss der Gewerkschaftslinken
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03.04.2012 |
Der Streik im öffentlichen Dienst ist abgeblasen. Die Gewerkschaft ver.di einigte ich mit den Vertretern vom Bund und Kommunen auf Lohnerhöhungen von insgesamt 6,3% für 24 Monate. Rückwirkend ab März 2012 wurden 3,5 % vereinbart, im Januar und August 2013 kommen jeweils 1,4 % hinzu. Die Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Stufen um 50 bzw. 40 Euro pro Monat. Bei der Übernahme von den Auszubildenden wurden Verbesserungen durchgesetzt. Künftig haben Azubis – neuerdings auch in Pflegeberufen – bei bedarfsgerechter Ausbildung einen Anspruch auf eine unbefristete Anstellung, wenn sie sich im ersten Jahr nach der Lehre „bewährt“ haben. In der ver.di-Bundestarifkommission fiel das ausgehandelte Ergebnis zunächst durch und erhielt erst im zweiten Anlauf eine knappe Mehrheit. Das zeigt, dass das Ergebnis auf großen Widerspruch gestoßen ist.
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Paul Brand
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01.04.2012 |
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Die diesjährigen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst (Bund und Kommunen) betreffen rund zwei Millionen Kolleginnen und Kollegen in öffentlichen Betrieben und Verwaltungen. Fast alle Sektoren des Öffentlichen Dienstes sind prinzipiell betroffen: Mal sind es Betriebe des Nahverkehrs, mal kommunale Krankenhäuser, Müllabfuhr, Wasserbetriebe, Job-Center, Verwaltungseinheiten. Darin steckt eine große potenzielle Kraft. |
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B.B.
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07.03.2012 |
In den letzten Jahren haben wir uns an Bescheidenheit gewöhnt – vor allem in Tarifrunden. Da hört sich die Forderung nach 6,5 % Entgeltsteigerung, mindestens 200 Euro mehr und die Übernahme aller Auszubildenden erst einmal nicht schlecht an. Doch bei der traditionellen Tarifgymnastik des Verdi-Vorstandes ist damit nur ein Ergebnis von etwa 3 % zu erwarten. Wenn dann noch die zu erwartende Preissteigerung abgerechnet wird, was bleibt da übrig? Es liegt an uns selbst, ob diese Tarifrunde nach dem gleichen Ritual wie alle anderen abläuft oder nicht.
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Heinrich Neuhaus
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21.01.2012 |
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Die Pariser Konzernleitung von Alstom wollte erneut Tausende von Arbeitsplätzen im Kraftwerks- und im Transportbereich des global tätigen Konzerns vernichten. Damit sollten die Vorgaben des Großaktionärs Bouygues erfüllt werden.
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B. B.
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01.11.2011 |
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Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften haben einen Aufruf „Ja zu Europa! Ja zum Euro!“ veröffentlicht, in dem sie für die „Zustimmung zum Rettungsschirm EFSF“ werben. Der Aufruf, der sich an die Bundestagsabgeordneten vor deren Abstimmung am 29. September richtete, geht von einer durch und durch nationalistischen Haltung aus.
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Jakob Schäfer
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01.10.2011 |
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Die internationale Wirtschaftskrise verschärft sich wieder und wird unweigerlich auch Deutschland erfassen. Auf die Folgen sind die Gewerkschaften in keiner Weise vorbereitet.
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Korrespondent München
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01.09.2011 |
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Dem Süddeutschen Verlag (SV) ging es, wie es im Süden heißt, in letzter Zeit arg nass rein. Die DruckerInnen und die JournalistInnen streikten und der SV war, als Hauptstreikbetrieb in München, ganz besonders davon betroffen. Dann kamen auch noch die ZeitungszustellerInnen des Zeitungsvertriebs Zentrum (ZVZ) auf die Idee, ihre prekäre wirtschaftliche Situation zu verändern und fingen im Juni ebenfalls an zu streiken.
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Barbara Schulz
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01.09.2011 |
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Im Jahre 2010 wurden 33,3 Prozent der Kinder außerehelich geboren, in den neuen Bundesländern waren es 60 Prozent, in den alten 27 Prozent. Das kann mitbestimmt sein durch die bessere Ausstattung mit Kinderbetreuungseinrichtungen im Ostteil. Die Tendenz zu außerehelichen Geburten gibt es auch in anderen Ländern Europas. Am höchsten war sie wohl 2009 in Estland mit 59 Prozent. |
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Heinrich Neuhaus
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01.07.2011 |
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Sechs Wochen dauerte der Streik um einen „Sozialtarifvertrag“ beim Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer (KBA) im vorderpfälzischen Frankenthal. In der Urabstimmung am 16. Juni stimmten laut IG Metall (IGM) 61 % für das in der sechsten Verhandlungsrunde erzielte Ergebnis.
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