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B. B.
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01.07.2010 |
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Wenn die Regierungen der EU planmäßig den sozialen Kahlschlag organisieren, dann braucht es eine internationale Antwort der ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung.
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Philipp Xanthos
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01.07.2010 |
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Nein, ein großer Redner ist er nicht. Als der Vorsitzende Sommer auf dem Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (16.–20. Mai) die Eröffnungsrede hält, gehen ihm die Gedanken zähflüssig von den Lippen. Die kauende Sprechweise und seine hysterisch-gewaltvollen Metaphern bilden einen abgründigen Gegensatz: Aus diesem Mund spricht die Stimme der Bürokratie.
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Jochen Sussa
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01.07.2010 |
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Unter dem Titel „Die große Wut und die kleinen Schritte: Gewerkschaftliches Organizing zwischen Protest und Projekt“ brachte pünktlich zum 1. Mai 2010 der Historiker und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg Dr. Peter Birke, der auch in den sozialen Bewegungen aktiv ist, ein kleines, aber interessantes Buch heraus.
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B. B.
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01.06.2010 |
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Die Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU-IAA) Berlin muss ein Ordnungsgeld von 200 Euro zahlen oder ihre Sekretäre müssen ersatzweise für vier Tage in Haft, weil sich die FAU in ihrer Satzung als „Gewerkschaft“ bezeichnete. Das war ihr von Berliner Gerichten verboten worden. |
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Korrespondentin Oberhausen
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01.06.2010 |
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Nicht nur in Berlin, auch in weiteren deutschen Städten gab es zum 1. Mai gemeinsame kämpferische Demonstrationen von SozialistInnen, KommunistInnen und AnarchistInnen, die zeitlich nach den DGB-Veranstaltungen stattfanden und offensiv für Klassenkampf und internationale Solidarität eintraten. |
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B. B.
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01.06.2010 |
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Alle vier Jahre finden in den bundesdeutschen Betrieben Betriebsratswahlen statt. Die Amtszeit der Betriebsräte wurde per Betriebsverfassungsgesetz von den Herrschenden über die Jahrzehnte von zwei, auf drei und dann vier Jahre ausgedehnt, um damit das konservative Element in den Betriebsräten zu stärken. Das Betriebsverfassungsgesetz verpflichtet den Betriebsrat zur Sozialpartnerschaft („vertrauensvollen Zusammenarbeit“), was aber nicht ausschließt, dass seine Rechte vom Betriebsrat auch klassenkämpferisch ausgenutzt werden können. |
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Jakob Schäfer
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01.05.2010 |
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Nach mehr als anderthalb Jahren Weltwirtschaftskrise und ohne Aussicht auf ein baldiges Ende fällt die Zwischenbilanz gewerkschaftlicher Gegenwehr recht miserabel aus: Statt Aufklärungsarbeit zu leisten und den Widerstand zu organisieren, orientiert die Gewerkschafsbürokratie auf freiwillige Vereinbarungen zur Milderung der Krisenfolgen und auf betriebswirtschaftliche „Lösungen“.
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Hennig Schleuszner
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01.05.2010 |
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In öffentlichen Verlautbarungen der Flughafen München GmbH (FMG) ist die Entwicklung dieses nach Frankfurt/M zweitgrößten Airports in Deutschland eine einzige Erfolgsgeschichte. So sei man inzwischen zum siebtgrößten Flughafen Europas aufgestiegen und auch weltweit spiele man inzwischen in der ersten Liga der dreißig größten Flughäfen mit.
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Clarissa Lang
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01.04.2010 |
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Für den DGB und die Vorstände seiner Einzelgewerkschaften gilt uneingeschränkt: Sie sind in keiner Weise bereit, Widerstand gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf die abhängig Beschäftigten zu leisten. Selbst auf ihrem ureigensten Gebiet, der Tarifpolitik, vertreten sie immer weniger die Interessen ihrer Mitglieder. |
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Jakob Schäfer
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01.04.2010 |
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Am 17. April führt das Bündnis „Wir zahlen nicht für eure Krise“ in Wiesbaden seine dritte bundesweite Aktionskonferenz durch. Das Bündnis funktioniert, aber es ist ihm noch nicht gelungen, breitere Kreise als im letzten Jahr zu mobilisieren. |
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Heinrich Neuhaus
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01.03.2010 |
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Voll Stolz verkündete die IG Metall-Presseabteilung: „Für den Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie gibt es viel Lob und wenige kritische Stimmen in den Medien.”
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