Revolutionär Sozialistischer Bund / IV. Internationale (RSB4)
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Bernd Brosius:
Strukturen der Geschichte
Im Buchhandel erhältlich!
Cover: Strukturen der Geschichte
122 Seiten, 12 €
ISBN 978-3-89900-122-8
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Schwerpunkt: Krise
Die große Krise von 2008 - Ursachen, staatliches Krisenmanagement, Folgen
Guenther Sandleben, Oktober 2008   
30.10.2008
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Als Kanzlerin Merkel am 5. Oktober in Paris war, erzählte ihr Nicolas Sarkozy, dass er nachts um 4 Uhr 30 aus dem Bett geklingelt wurde: Monsieur le Président habe jetzt zwei Stunden Zeit, um ein Finanzinstitut zu retten, sonst vollstrecke der Markt das Todesurteil. Dabei schwang die Drohung mit, dass ein solches Todesurteil mit großer Wahrscheinlichkeit eine Kettenreaktion auslöst, die das gesamte Finanzsystem wie ein Kartenhaus zusammenbrechen lässt.
Crash und Crisis: Bankenkrach, Wirtschaftskrise, Dollar-Crash
Günther Sandleben, Sept. 2008   
15.10.2008
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Spätestens seit der spektakulären Pleite der US-Bank Lehman Brothers und der Beinahe-Pleite des US-Versicherungsriesen AIG redet die Finanzwelt von der „schlimmsten Finanzkrise seit der Großen Depression 1929/1932“. Von der US-Notenbank Fed erhielt AIG gegen die Option auf eine 80-prozentige Beteiligung den dringend benötigten Kredit von 85 Mrd. US-$. In diesem Jahr sind bereits elf Finanzinstitute in Amerika Bankrott gegangen; von den fünf großen Investmentbanken sind noch zwei übrig geblieben, Goldman Sachs und Morgan Stanley.

Neoliberalismus scheitert und wird fortgeführt
D. Berger   
01.10.2008
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Wenn die Bundesregierung die Kreditwürdigkeit der Hypo Real Estate mit einer Bürgschaft über 26,6 Mrd. € absichert, dann straft sie damit ihre eigenen Worte Lügen, sie werde nicht in das Marktgeschehen eingreifen. Ihre Behauptungen von der Sicherheit der deutschen Bankenwirtschaft (s. Kast­en) sind nichts als ein ängstliches Pfeifen im Walde.
In Deutschland sind noch ganz andere Banken akut gefährdet und wir wissen nicht, welche Institute schon in wenigen Tagen die Schlagzeilen beherrschen werden.
Finanzkrise bedroht Realwirtschaft
Daniel Berger   
01.10.2008
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Auch wenn noch so viel schöngeredet und verharmlost wird: Aufgrund des Crashs im Finanzsektor droht eine Rezession. Vor allem die Ärmeren werden darunter zu leiden haben, sowohl national als auch international. Die aktuell laufenden Umverteilungsmaßnahmen von Steuermitteln zugunsten der Finanzinstitute werden die Krise nicht beheben.
Allgemein anerkannt ist, dass die verschiedenen Rettungspakete nichts anderes als eine Sozialisierung der Verluste sind. In den USA sind schon vor dem Paulson-Plan gewaltige Summen in die kriselnde Finanzwirtschaft gesteckt worden:
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