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D. B.
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01.03.2009 |
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In „normalen“ Zeiten (also außerhalb der Konjunkturkrise) hat die Industrie eine durchschnittliche Auslastung von 80 – 82 %. Sie kann in der Boomphase im Durchschnitt der Betriebe auf über 86 % steigen und fällt in der „normalen“ Konjunkturkrise auf deutlich unter 80 % (je nach Krisenverlauf auf 76 – 78 %). |
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Politisches Sekretariat des RSB
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01.03.2009 |
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Während über Island und Irland Demonstrationswellen gegen die Krise hinwegrollen, kommen in der BRD die Proteste nur langsam in Gang. Die drei Elemente Gewerkschaften, soziale und linke Bewegung, die für eine außerparlamentarische Opposition zusammenfinden müssen, reagieren schleppend auf die Krise.
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D.B.
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01.03.2009 |
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Als erstes EU-Land ist Irland schon im letzten Jahr voll in die Rezession abgerutscht. Dort wird uns seit einigen Monaten vorexerziert, was uns noch bevorsteht. Hoffentlich nimmt bei uns der Widerstand einen ähnlich guten Anfang wie am 21. Februar in Dublin. |
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Politisches Sekretariat des RSB
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01.02.2009 |
Das neue Konjunkturprogramm der Bundesregierung ist darauf ausgerichtet, den Kapitalinteressen zu dienen, vornehmlich der Autoindustrie. Besonders verlogen ist es, die 1,5 Mrd. € Zuschuss für den Kauf von Autos als „Umweltprämie“ zu deklarieren (gemeinhin: Abwrackprämie genannt). Diese Prämie wird nämlich unter dem Strich die Umwelt zusätzlich belasten und den Klimawandel weiter beschleunigen.
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Thadeus Pato
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01.02.2009 |
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Marx sagte einmal sinngemäß, geschichtliche Tragödien wiederholten sich als Farce. Wenn man sich ansieht, was jetzt unter dem Label „Neokeynesianismus“ als staatliche Krisenbewältigungsstrategie firmiert, dann bekommt man den Eindruck, dass das, was Keynes ursprünglich beabsichtigte, tatsächlich in Form einer Farce wiederaufgeführt wird.
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Ilya Boudraïtskis, Moskau
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01.02.2009 |
Die verheerende wirtschaftliche Lage in Russland ruft Protestbewegungen gegen die drohenden Entlassungen hervor. |
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Guenther Sandleben
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01.02.2009 |
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Die gegenwärtige Krise ist die schwerste seit der Weltwirtschaftskrise von 1929/32 – ihr Ende ist nicht absehbar. Aber sie wird erstaunlich harmlos interpretiert, als Finanzkrise, die auf die Realwirtschaft überspringt. Diese Interpretation ist Konsens im bürgerlichen Lager, aber auch bei einem Großteil der „Linken“.
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Guenther Sandleben
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01.01.2009 |
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Generalstreiks in Griechenland und Italien, Dauerrevolte in Athen – wo bleibt der Widerstand in Deutschland? Unter dem Druck der Krise haben alle Klassen und Parteien eine merkwürdige Allianz gebildet. Klassenunterschiede und Gegensätze scheinen auf einmal nicht mehr zu existieren. Wo bleibt die Opposition? Alle sitzen am „Tisch der gesellschaftlichen Vernunft“, einer Vernunft, die ganz der kapitalistischen Logik folgt. |
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B.B.
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01.01.2009 |
Im Januar 2009 finden mehrere Bündnistreffen statt, auf denen über gemeinsame Aktionen gegen die kapitalistische Krise diskutiert wird. Noch im Dezember 2008 traf sich auf Berliner Ebene das Bündnis Linke Alternativen zur Krise des Kapitalismus, um auf Initiative der Gruppe soziale Kämpfe über eine bundesweite Demo und Mobilisierung gegen die Krise zu diskutieren. Mit dem gleichen Anliegen laden Attac, Friedens- und Zukunftswerkstatt (Willi van Ooyen) und ver.di-Stuttgart (Bernd Riexinger) zum 6. Januar 2009, einem Dienstag, ins Frankfurter DGB-Haus ein, dem sich das Stuttgarter Zukunftsforum der Gewerkschaftslinken, die Interventionistische Linke und das Aktionsbündnis Sozialproteste (ABSP) angeschlossen haben. |
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B. B.
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01.12.2008 |
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Die neue Broschüre des RSB Banken enteignen! Kapitalismus bekämpfen! enthält eine Analyse der aktuellen Krise und Vorschläge zu ihrer Lösung.
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